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Sat.1 im Sinkflug

Neue Impro-Comedy mit Stratmann stürzt völlig ab

von Alexander Krei
04.09.2010 - 09:16 Uhr

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Nach ohnehin schon schlechtem Start tat der Fußball sein Übriges: "Wir müssen reden!" stürzte in Woche 2 regelrecht ab. Doch das war längst nicht das einzige Problem von Sat.1.

Wir müssen redenOb Sat.1 mit der neuen Impro-Comedy "Wir müssen reden!" an einstige Erfolge der "Schillerstraße" anknüpfen kann, darf bezweifelt werden. Nach einem ohnehin schon schwachen Start fiel die neue Sendung mit Cordula Stratmann und Annette Frier in Woche zwei ins Bodenlose.

Lag der Marktanteil zum Auftakt noch bei 8,1 Prozent, so entsprachen 530.000 werberelevante Zuschauer diesmal gerade mal noch 4,9 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt sahen um 22:15 Uhr sogar nur 0,78 Millionen Zuschauer zu. Das entsprach katastrophalen 2,9 Prozent - die starke Fußball-Konkurrenz dürfte wohl ihr Übriges zum Absturz beigetragen haben.



Doch allzu großes Interesse scheint ohnehin nicht an den neuen Sat.1-Formaten am Freitagabend zu herrschen. "Deutschlands Meisterkoch" verlor zuvor ebenfalls noch einige Zuschauer im Vergleich zur Premiere und musste sich mit 1,10 Millionen Zuschauern und sehr mageren 3,8 Prozent Marktanteil begnügen. In der Zielgruppe sackte der Marktanteil von 7,5 auf 6,9 Prozent. Verluste mussten zudem auch "Das R-Team" und "Die Oliver Pocher Show" verkraften: Mit Marktanteilen von 7,2 und 6,5 Prozent lief es auch für diese Formate klar schlechter als noch sieben Tage zuvor.

All das wirkte sich entsprechend negativ auf die Tageswerte des Senders aus: Auf gerade mal 9,0 Prozent Marktanteil kam Sat.1 am Freitag im Schnitt bei den Jüngeren - genau halb so viel wie Konkurrent RTL. Und nicht nur das: Die kleine Schwester kabel eins lag zum Start ins Wochenende mit 8,1 Prozent sogar fast schon auf Augenhöhe.

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