Während "Wer wird Millionär" auch im 13. Jahr seines Bestehens beim Gesamtpublikum noch regelmäßig unschlagbar ist, lag Jauchs Quiz in den letzten Monaten bei den jüngeren Zuschauern häufig klar unter dem Senderschnitt. Zur 1000. Folge, die am Freitagabend zu sehen war, kehrten aber auch viele jüngere Zuschauer wieder zurück zu dem Format.

 

 

Insgesamt verfolgten 8,16 Millionen Zuschauer die fast dreistündige Sendung, das reichte beim Gesamtpublikum für einen hervorragenden Marktanteil von 25,3 Prozent. Unter den Zuschauern waren 2,77 Millionen 14- bis 49-Jährige, was in der Zielgruppe den Marktanteil auf hervorragende 22,5 Prozent nach oben trieb. In den vergangenen zwölf Monaten holte nur das Promi-Special im November noch bessere Werte bei Jung und Alt.

Und viele Zuschauer blieben auch nach Sendungsende bei "100% Schlager" dran. 4,53 Millionen Zuschauer hatte die Sendung nach 23 Uhr noch, das reichte zu dieser Zeit für tolle 22,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Unter den Zuschauern waren 1,98 Millionen 14- bis 49-Jährige, was in der Zielgruppe einem Marktanteil von 21,9 Prozent entsprach.

Gegen diese starke Konkurrenz musste "The Voice of Germany" bei Sat.1 deutlich Federn lassen. Nachdem sich das Format in der vergangenen Woche erholen konnte, ging es zum Halbfinale wieder auf den zweitschwächsten Wert der gesamten Staffel runter. Mehr als 17,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe waren mit den 2,12 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern nicht drin. Insgesamt sahen diesmal 3,18 Millionen Zuschauer zu, rund eine viertel Million weniger als in der vergangenen Woche.

Im Anschluss startete dann die Sketch-Comedy "Knallerfrauen" regulär. Mit einem Marktanteil von 14,2 Prozent in der Zielgruppe dürfte man bei Sat.1 zufrieden sein. Das waren zwar satte fünf Prozentpunkte weniger als bei der Preview-Folge Ende November - damals holte "The Voice" zuvor aber auch noch ungleich bessere Werte. Die Gesamt-Zuschauerzahl lag diesmal bei 1,86 Millionen, das waren rund 900.000 weniger als im November. Damals war allerdings nicht nur der Vorlauf stärker, die Sendung lief auch 50 Minuten früher. Das einstündige Xavier Naidoo-Konzert danach blieb übrigens bei mageren 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hängen.