Im Rahmen der Reihe "37 Grad" zeigte das ZDF am Dienstagabend - aufgrund der langen Karnevals-Sitzung in der Primetime allerdings erst ungewöhnlich spät um 23:15 Uhr - die Doku "Ich will mich nicht vergessen" über den an Alzheimer erkrankten ehemaligen Schalke-Manager Rudi Assauer. Das Interesse daran war trotz des nicht ganz glücklich gewählten Sendeplatzes groß.

2,5 Millionen Zuschauer schalteten ein, das sorgte beim Gesamtpublikum für einen starken Marktanteil von 15,8 Prozent. Unter den Zuschauern waren 0,56 Millionen 14- bis 49-Jährige, was in dieser Altersgruppe für immerhin 8,4 Prozent Marktanteil reichte. Stark profitieren konnte davon im Anschluss zudem Markus Lanz, der mit dem Talk zum Thema Alzheimer ab kurz vor Mitternacht noch 1,67 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm halten konnte. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum fiel mit 18,1 Prozent so hoch aus wie seit Juli vergangenen Jahres nicht mehr.

Womöglich hätte es sich aber eher angeboten, die Doku - wenn man sie schon erst spät am Abend zeigen will - eher am Mittwoch nach dem Fußball zu senden und dort noch einmal ausführlich darauf hinzuweisen. Am Dienstag lief der DFB-Pokal hingegen im Ersten. Das Spiel zwischen Holstein Kiel und Borussia Dortmund verfolgten im Schnitt 5,79 Millionen Zuschauer, was 17,8 Prozent Marktanteil entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es mit 2,01 Millionen Zuschauern für 15,5 Prozent Marktanteil. Mehr war wohl nicht drin, weil schon frühzeitig klar war, dass der Außenseiter Holstein Kiel diesmal keine Chance haben würde.