Die Absetzung ist beschlossene Sache, doch das hält Thomas Gottschalk nicht davon ab, seiner Vorabendshow noch einmal ein neues Konzept zu verpassen - bis Anfang Juni will er nun im Rahmen von "Gottschalk Live" die Träume einiger Zuschauer erfüllen. Doch das Interesse daran hielt sich zu Auftakt am Mittwoch so weit in Grezen, dass die Sendung einmal mehr einen neuen Tiefstwert hinnehmen musste. Gerade mal noch 790.000 Zuschauer entschieden sich für "Gottschalk Live", der erst vergangene Woche aufgestellte Negativ-Rekord wurde damit noch einmal um 40.000 Zuschauer unterboten.
Der Marktanteil lag bei richtig miesen 3,7 Prozent, nachdem das Best-Of zu Wochenbeginn mit 960.000 Zuschauern immerhin noch vergleichsweise solide 5,2 Prozent erzielte - was freilich trotzdem desaströse Werte sind. Beim jungen Publikum sendete "Gottschalk Live" am Mittwoch übrigens einmal mehr vor leeren Rängen: Gerade mal 110.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren konnten sich für die ersten der insgesamt 66 Träume begeistern und sorgten hier für einen miserablen Marktanteil von 1,5 Prozent.
Zuschauer-Trend: Gottschalk Live
Überraschend wacker schlug sich übrigens das Vorprogramm: Obwohl um 18:30 Uhr eine erst vor einem halben Jahr erstmals ausgestrahlte Folge der "Heiter bis tödlich"-Serie "Hubert und Staller" wiederholt wurde, lief es auch nicht bedeutend schlechter als zuletzt für "München 7" auf diesem Sendeplatz. 1,13 Millionen Zuschauer bedeuteten 6,5 Prozent Marktanteil, "Verbotene Liebe" kam zuvor auf 1,16 Millionen Zuschauer sowie 9,2 Prozent.
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