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Erstaunlich jung
Marken-Check punktet trotz Verlusten bei Jüngeren
Mit über sechs Millionen Zuschauern war der "Lidl-Check" Anfang des Jahres eine der bislang größten Quoten-Sensationen des Jahres. Die nachfolgenden Marken-Checks konnten daran zwar nicht mehr anknüpfen, doch erfolgreich blieb die Reihe. So erfolgreich, dass seit dieser Woche nun schon weitere Ausgaben auf dem Plan stehen - allerdings mit weiter rückläufigen Zuschauerzahlen.
So schalteten am Montag noch 3,3 Millionen Zuschauer den "Coca-Cola-Check" ein, das reichte beim Gesamtpublikum nur für einen mäßigen Marktanteil von 10,7 Prozent und war die bislang schwächste Zuschauerzahl für die Reihe im Ersten. Dennoch darf man bei der ARD zufrieden sein, schließlich gelingt es in außerordentlichem Maße, gerade auch die jüngeren Zuschauer für die Sendungen zu interessieren. 1,55 Millionen der Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, also fast die Hälfte. Der Marktanteil in dieser Altersgruppe lag mit 12,9 Prozent sogar höher als beim Gesamtpublikum und mehr als doppelt so hoch wie der derzeitige Senderschnitt des Ersten.
Zuschauer-Trend: Marken-Check
Danach widmete sich Frank Plasberg nach dem Baumarkt-Ausflug in der vorletzten Woche wieder einem Politik-Thema: "Die Quittung - wenn Wähler wählen was sie wirklich wollen". Das Interesse war allerdings eher mäßig: 2,82 Millionen Zuschauer sahen zu, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 9,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 5,3 Prozent und damit immerhin so hoch wie seit Ende Februar nicht mehr. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass der Marken-Check auch ungewöhnlich viele jüngere Zuschauer anspülte.



08.05.2012 - 10:13 Uhr
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