© ARD Degeto/BBC/Hartswood Films
Immerhin
"Sherlock": Schwächere Staffel, Rekord zum Schluss
"Sherlock" verabschiedete sich am Pfingstmontag mit einem Staffel-Bestwert: 2,95 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, 340.000 mehr als am Sonntag. Der Marktanteil zog beim Gesamtpublikum auf solide 11,8 Prozent an. Trotzdem fällt die Staffel-Bilanz ein wenig ernüchternd aus: Die drei neuen Folgen kamen im Schnitt auf 2,8 Millionen Zuschauer, das war rund eine Million weniger als die ersten drei Folgen im Sommer vergangenen Jahres.
Damals hatten fast viereinhalb Millionen Zuschauer die erste Folge der Reihe, in der der legendäre Privatdetektiv Sherlock Holmes ins London der heutigen Zeit versetzt wird, gesehen. Schon im Lauf der ersten Staffel ging die Reichweite dann aber spürbar auf zuletzt nur noch knapp über drei Millionen zurück - ein Wert, der in Staffel 2 allerdings nochmal durchgehend unterschritten wurde, obwohl eine Folge sogar bereits um 20:15 Uhr zu sehen war.
Zuschauer-Trend: Sherlock (Staffel 1 + 2)
Während "Sherlock"-Werte beim Gesamtpublikum für Das Erste diesmal allenfalls Mittelmaß waren - 11,8 Prozent waren es zum Schluss, die erste Folge um 20:15 Uhr blieb gar bei 9,1 Prozent Marktanteil hängen - sah es bei den Jüngeren immer noch sehr erfreulich aus, wenn man das normale Quoten-Niveau des Ersten als Maßstab hernimmt. Zum Abschied stieg der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen auf 11,4 Prozent nach 10,8 Prozent am Sonntag und 8,6 Prozent bei Folge 1.
Beim Aufschwung geholfen hat freilich der vorausgehende "Tatort": 7,01 Millionen Zuschauer schalteten den Krimi ein, der diesmal vom Schweizer Fernsehen kam. Das reichte beim Gesamtpublikum für einen Marktanteil von 23,6 Prozent. Damit war der zweite Schweizer "Tatort" etwas erfolgreicher als der erste im Sommer vergangenen Jahres. 1,8 Millionen der Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, was einem Marktanteil von 15,0 Prozent in dieser Altersgruppe entsprach.



29.05.2012 - 09:39 Uhr
Tools
Social Networks