Eigentlich hätte die Gameshow "Null gewinnt" mit Dieter Nuhr und Ralph Caspers als Sommer-Vertretung für "Gottschalk Live" täglich am Vorabend laufen sollen. Doch nachdem Gottschalk seinen Platz längst räumen musste, änderte man auch bei "Null gewinnt" die Strategie und zeigt das neue Format nun nur auf dem Quiz-Sendeplatz am Freitag-Vorabend, wo zuletzt "Drei bei Kai" völlig unterging. Angesichts dessen dürfte man sich auch nicht wundern, dass das neue Format zum Start kaum mehr Zuschauern auffiel.
1,06 Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt am Freitag ab 18:50 Uhr ein, mehr als 5,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren damit nicht drin. "Drei bei Kai" lag zuletzt allerdings sogar unter der Millionen-Marke. "Null gewinnt" gelang es zudem, ein paar mehr jüngere Zuschauer anzusprechen als in den letzten Wochen "Drei bei Kai". Statt für weniger als 2 Prozent Marktanteil bei den 14 bis 49-Jährigen, reichte es für 3,3 Prozent. Das sind kleine Lichtblicke bei einem ansonsten ernüchternden Auftakt-Ergebnis. Nun muss sich zeigen, ob "Null gewinnt" sich in den kommenden Wochen steigern kann. Dieses Quoten-Niveau wäre auf Dauer jedenfalls zu schwach.
Zuvor hatte "Verbotene Liebe" mit 1,26 Millionen Zuschauern immerhin die höchste Zuschauerzahl seit Ende Juni verzeichnet. Trotzdem sind die Quoten auch für diese Soap eigentlich ernüchternd: 8,3 Prozent beim Gesamtpublikum und selbst bei den 14- bis 49-Jährigen nur 5,6 Prozent Marktanteil - das ist sicherlich kein Ruhmesblatt. "Brisant" hatte davor noch 1,68 Millionen Zuschauer und kam auf 13,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum.
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