Null gewinnt © ARD/Frank W. Hempel
Marktanteil gesteigert

ARD-Show "Null gewinnt" macht etwas Hoffnung

von Alexander Krei
28.07.2012 - 09:48 Uhr

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Für ein endgültiges Urteil ist natürlich noch viel zu früh, doch die neue Vorabend-Show "Null gewinnt" konnte ihren Marktanteil in der zweiten Woche steigern. Und doch gingen nach "Brisant" mal wieder zahlreiche Zuschauer verloren.

Dass es schwierig ist, die Sehgewohnheiten am Vorabend zu verändern, weiß man bei der ARD nur allzu gut - nach einem Erfolgsrezept für diesen umkämpften Sendeplatz sucht man bereits seit langer Zeit. Seit der vergangenen Woche versuchen nun Dieter Nuhr und Ralph Caspers mit der Rateshow "Null gewinnt" ihr Glück. Und zumindest eine gute Nachricht gibt es nach der Premiere: Es ist dem Duo zumindest gelungen, die Zuschauerzahlen der ersten Folge weitgehend zu halten.

 

1,03 Millionen Zuschauer schalteten in dieser Woche um 18:50 Uhr ein - das waren zwar 30.000 weniger als sieben Tage zuvor. Weil aber bedingt durch die sommerlichen Temperaturen diesmal insgesamt weniger Menschen vor dem Fernseher saßen, kletterte der Marktanteil von 5,6 auf 6,2 Prozent. Freilich: Das ist ein mäßiges Quoten-Niveau, doch für den ARD-Vorabend und den Freitag gilt das schon als Erfolg. Zum Vergleich: Die zuvor auf diesem Sendeplatz gezeigte Quizshow "Drei bei Kai" verfehlte die Marke von sechs Prozent seit Ende März durchgehend. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es hingegen nach unten: 160.000 Zuschauer bedeuteten gerade mal 2,9 Prozent Marktanteil nach 3,3 Prozent in der Vorwoche.

Bitter bleibt aber nach wie vor der immense Zuschauerverlust nach "Brisant": Kam das Boulevardmagazin um 17:15 Uhr noch auf 1,85 Millionen Zuschauer und einen starken Marktanteil von 16,4 Prozent, so musste sich "Verbotene Liebe" anschließend nur noch mit 1,19 Millionen Zuschaern sowie 9,0 Prozent begnügen. Völlig desolat zeigte sich schließlich die Viertelstunde vor der "Tagesschau": Mit gerade mal 760.000 Zuschauern und einem Marktanteil von 4,0 Prozent markierte das "Wetter im Ersten" den Tiefpunkt - und selbst sechs Minuten vor der "Tagesschau" erreichte der Bericht von der Börse noch weniger als eine Million Zuschauer.

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