München 7 © ARD/Barbara Bauriedl
Gute Nachrichten vom ARD-Vorabend

Doppelpack verhilft "München 7" zu Rekord-Start

von Alexander Krei
14.02.2013 - 09:24 Uhr

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Ohne "Verbotene Liebe" läuft's am ARD-Vorabend plötzlich ungleich besser: "München 7" startete jedenfalls mit neuen Bestwerten in die zweite Staffel. Für Sat.1 sieht es am Vorabend hingegen nach wie vor sehr mau aus.

Um die nach wie vor schwachen "Heiter bis tödlich"-Serien anzuschieben, setzt Das Erste in dieser Woche bekanntlich auf Doppelfolgen und verzichtet im Gegenzug auf die Ausstrahlung der zuletzt ebenfalls enttäuschenden Vorabend-Soap "Verbotene Liebe". Nachdem sich am Dienstag schon das "Hauptstadtrevier" wacker schlug, feierte nun auch "München 7" ein erfolgreiches Comeback. Auf dem vorgezogenen Sendeplatz um 17:55 Uhr reichte es zum Start in die zweite Staffel für 2,29 Millionen Zuschauer. Damit konnte der Bestwert der ersten Staffel auf Anhieb um mehr als 700.000 Zuschauer übertroffen werden. Der Marktanteil lag zudem bei für ARD-Vorabend-Verhältnisse richtig guten 10,9 Prozent.

Zum Vergleich: "Verbotene Liebe" hatte auf diesem Sendeplatz zuletzt mehrfach sogar mit der Marke von sechs Prozent zu kämpfen. So gesehen scheint es den "Heiter bis tödlich"-Serien ungleich besser zu gelingen, die "Brisant"-Zuschauer vor dem Fernseher zu halten. Eine Einschränkung gibt es allerdings doch: Auch am Mittwoch verzichtete das ZDF wieder zugunsten des Wintersports auf eine Ausstrahlung seiner "SOKO"-Reihe. Doch mit 4,63 Millionen Zuschauern war auch die Biathlon-Konkurrenz ähnlich hart. Besonders erfreulich: Auf dem regulären Sendeplatz konnte sich "München 7" sogar noch auf 2,48 Millionen Zuschauer steigern. Der Marktanteil lag hier bei 9,6 Prozent.

Angesichts dessen wird man es durchaus verschmerzen können, dass es bei den 14- bis 49-Jährigen mit 4,8 Prozent nur mäßig lief. Doch durch den Krimi-Doppelschlag scheint es dem Ersten erstmals zu gelingen, die "Heiter bis tödlich"-Serien auf die Erfolgsspur bringen zu können. Was das für die Zukunft von "Verbotene Liebe" bedeuten wird, bleibt allerdings noch abzuwarten. Schlechte Nachrichten vom Vorabend kommen unterdessen einmal mehr von Sat.1, wo die neue Soap "Patchwork Family" nach wie vor auf den dringend nötigen Aufschwung wartet. Doch auch am Mittwoch reichte es wieder nur zu mageren 6,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Insgesamt brachte es die Serie nur auf 1,06 Millionen Zuschauer - das waren übrigens nur minimal mehr als eine Wiederholung von "Richterin Barbara Salesch" sieben Stunden zuvor verzeichnete. Doch auch abseits von "Patchwork Family" sucht Sat.1 weiter nach guten Nachrichten. "Kallwass greift ein" enttäuschte um 14:00 Uhr mit gerade mal 6,1 Prozent in der Zielgruppe und markierte den Tiefpunkt der Daytime. Weil zur besten Sendezeite dann auch noch die Filme "27 Dresses" und "Beverly Hills Cop" mit 7,4 und 6,7 Prozent versagten, sollte man sich über den desaströsen Tagesmarktanteil von nur 7,8 Prozent besser nicht wundern.

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