In der kommenden Woche kümmert sich Sat.1 zur besten Sendezeit um "die überraschendsten Erfolgsgeschichten" - die hauseigene Rankingshow "32EINS!" sollte man wohl besser nicht dazuzählen. Für die Folge vom Freitag lief es jedenfalls richtig schlecht: Gerade mal 740.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren konnten sich für von Andrea Kaiser angesagten "größten Promi-Skandale" erwärmen. In der Zielgruppe reichte das für einen entsprechend schlechten Marktanteil von nur 7,2 Prozent.
Auch insgesamt war nicht viel zu holen für "32EINS!": 1,37 Millionen Zuschauer sowie 4,8 Prozent Marktanteil waren das dürftige Ergebnis zur besten Sendezeit - selbst zwei "K11"-Wiederholungen und die "Sat.1 Nachrichten" erreichten deutlich mehr Zuschauer als die Rankingshow, die noch dazu auch Anke Engelke das Leben gehörig schwer machte. Deren Sketch-Comedy "Ladykracher" fiel im Anschluss mit einem Marktanteil von 8,7 Prozent jedenfalls auf einen neuen Staffel-Tiefstwert. Eine zweite Folge konnte sich direkt im Anschluss aber immerhin auf 10,2 Prozent steigern.
Insgesamt erreichte "Ladykracher" um 22:45 Uhr zunächst 1,27 Millionen Zuschauer, ehe die zweite Folge im Anschluss wenigstens noch ein paar Zuschauer hinzugeinnen konnte. Bei der "Pastewka"-Wiederholung waren am späten Abend dann allerdings nur noch 870.000 Zuschauer und ein magerer Marktanteil von 9,0 Prozent in der Zielgruppe drin. Doch einstellige Marktanteile lagen für Sat.1 nach 13:00 Uhr sowieso meist in weiter Ferne. Besonders hart traf es um 14:00 Uhr die beiden Folgen von "Niedrig & Kuhnt", die bei nur 5,5 und 5,8 Prozent kleben blieben. Am Vorabend sah es für die Ermittler mit 6,5 und 6,4 Prozent kaum besser aus.
Die Quittung für die meist sehr überschaubaren Quoten folgte prompt in Form der Tagesmarktanteile: Gerade mal 8,6 Prozent fuhr Sat.1 am Freitag im Schnitt bei den 14- bis 49-Jährigen ein. RTL erreichte als Marktführer beinahe das Doppelte und auch ProSieben lag mit einem Marktanteil von 11,8 Prozent weit vor dem Schwestersender.
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