Der Athen-Krimi © ARD Degeto/Pinelopi Fatourou
Ordentlicher Auftakt

"Athen-Krimi" hält sich wacker gegen "Bergdoktor"

von Uwe Mantel
29.01.2016 - 10:00 Uhr

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Das Erste will in den nächsten Wochen mit in ausländischen Städten angesiedelten Krimis punkten. Den Auftakt machte der "Athen-Krimi" - der gegen den übermächtigen "Bergdoktor" zumindest solide Werte holte. Der hr punktete mit der Fassenacht...

Wenn das ZDF donnerstags seinen "Bergdoktor" ins Rennen schickt, dann ist dagegen schwer anzukommen. Auch in dieser Woche lief die Reihe wieder außerordentlich gut, auch wenn der Rekordwert aus der Vorwoche nicht gehalten werden konnte. Doch mit 6,77 Millionen Zuschauern, 20,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 9,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ist der "Bergdoktor" aus Quotensicht eine Bank.

Unter Berücksichtigung dessen darf man beim Ersten mit dem Start der in internationalen Städten angesiedelten Krimis, mit denen man in den kommenden Wochen donnerstags punkten will, zufrieden sein. "Der Athen-Krimi: Trojanische Pferde" hatte zwar keine Chance auf den Tagessieg, holte mit 4,4 Millionen Zuschauern aber trotzdem gute 13,1 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Wermutstropfen: Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Film mit 5,8 Prozent Marktanteil unter dem Senderschnitt.

Am späten Abendmeldete sich "Drei. Zwo. Eins. Michl Müller"  zurück - tat sich gegen das Dschungelcamp bei RTL aber überaus schwer. Gerade mal 1,24 Millionen Zuschauer sahen zu, der Marktanteil lag bei nur 5,7 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Noch schlechter erging es der "Wiwaldi Show", die nicht mehr 790.000 Zuschauer erreichte. 5,0 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und sogar nur 1,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Folge.

Gut lachen hatte dafür der Hessische Rundfunk, wie schon ein Blick auf die Tagesmarktanteile verrät: Mit 3,0 Prozent beim Gesamtpublikum war es das mit Abstand stärkste Dritte Programm am Donnerstag. Der Grund ist schnell ausgemacht: "Hessen lacht zur Fassenacht" erreichte ab 20:15 Uhr in den ersten 90 Minuten bereits 1,53 Millionen Zuschauer und bundesweit 4,6 Prozent Marktanteil, die zweiten 90 Minuten ab 21:45 Uhr sahen sogar im Schnitt 1,83 Millionen Zuschauer. Hervorragende 7,0 Prozent betrug hier der Marktanteil. In Hessen wurden sogar bis zu 26,7 Prozent Marktanteil erreicht. Die Gay-Sitzung "Rosa Wölkchen" verfolgten im Anschluss noch 620.000 Zuschauer.

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