Gefragt - Gejagt mit Alexander Bommes © NDR/itv Studios
Erfolgreiches Fazit

"Gefragt - gejagt" trieb ARD-Vorabend spürbar an

von Alexander Krei
20.02.2016 - 08:52 Uhr

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Das Erste hat mit seinem Quiz "Gefragt - gejagt" in den vergangenen Wochen kräftig steigende Zuschauerzahlen verzeichnet. Auch der Abschied verlief erfolgreich. Nachmittags fuhr das ZDF mit "Bares für Rares" einen neuen Rekord ein.

Mehr als ein Jahr liegt die Ausstrahlung der letzten regulären Folge der "Verbotenen Liebe" inzwischen zurück - und nimmt man die Quoten als Maßstab, die Das Erste seither auf dem Sendeplatz um 18:00 Uhr mit seinen Quiz-Formaten erzielte, dann lässt sich getrost von der richtigen Entscheidung sprechen. In den zurückliegenden Monaten entwickelte sich "Gefragt - gejagt" mit in der Spitze mehr als drei Millionen Zuschauern äußerst gut.

Langzeittrend: Gefragt - gejagt


Gefragt - gejagt

Zum vorläufigen Abschied war ein neuer Rekord am Freitag nicht drin, was aber auch auf den Wintersport-bedingten späteren Start zurückzuführen ist. Mit 2,60 Millionen Zuschauern verzeichnete das Quiz mit Alexander Bommes um 18:50 Uhr aber zumindest einen Marktanteil von 10,3 Prozent. Gemessen daran, dass der Sender auf diesem Sendeplatz vor noch nicht allzu langer Zeit mit Comedy-Formaten und Serien-Wiederholungen teils weniger als eine Million Zuschauer verzeichnete, ist das freilich dennoch ein voller Erfolg.

Die Übertragung des Skispringens tat sich im Vorfeld übrigens sogar schwerer als das Quiz zuletzt: 2,29 Millionen Zuschauer verfolgten den zweiten Durchgang im Weltcup-Springen, sodass der Marktanteil bei 10,9 Prozent lag. Schon tagsüber hatten sich die Wintersport-Übertragungen eher schwer getan. So wollten nachmittags nur 1,52 Millionen Zuschauer die Nordischen Kombinierer sehen, die dem Ersten einen Marktanteil von 11,1 Prozent bescherten. Skeleton und Ski-Weltcup blieben anschließend sogar einstellig.

Profitieren konnte das ZDF, das ohne "Sturm der Liebe" im Gegenprogramm mit "Bares für Rares" neue Rekorde aufstellte. 2,56 Millionen Zuschauer verfolgten die Trödelshow mit Horst Lichter, der somit für einen hervorragenden Marktanteil von 18,6 Prozent sorgte. Zuvor verzeichnete schon die "Küchenschlacht" mit 1,61 Millionen Zuschauern die höchste Reichweite seit fast genau fünf Jahren. Aber auch auf die "SOKOs" war Verlass: Eine Wiederholung der "SOKO Wien" erreichte um 16:15 Uhr im Schnitt 2,40 Millionen Zuschauer, später kam eine neue Folge von "SOKO Kitzbühel" mit 3,85 Millionen Zuschauern sogar auf starke 18,3 Prozent.

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