Wer wird Millionär? © RTL
Kurzes "Überraschungs-Special"

Jauch ungewohnt schwach, "Chartshow" nur mau

von Marcel Pohlig
27.02.2016 - 09:30 Uhr

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Anders als bei Spezialausgaben üblich, sendete RTL "Wer wird Millionär?" auch mit dem "Überraschungs-Special" nur einstündig. Das tat den Quoten nicht gut – wie auch "Die ultimative Chartshow" im Anschluss, die nur durchwachsen lief.

Am Freitagabend gelang es keinem Format, mehr als fünf Millionen Zuschauer zu erreichen. Die ZDF-Serie "Der Staatsanwalt", der dies sonst regelmäßig und teiwleise sehr deutlich gelingt, musste sich diesmal 4,86 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 15,1 Prozent zufrieden geben, brachte es damit allerdings nicht auf den Tagessieg. Den holte sich stattdessen Günther Jauch bei RTL.

Dort lief das "Überraschungs-Special" der Quizshow "Wer wird Millionär?" allerdings auch schwächer als gewohnt, was auch damit zusammenhängen dürfte, dass RTL anders als bislang bei den Specials der Quizshow nur auf eine einstündige Ausgabe setzte. Angesichts eines Marktanteils von 15,5 Prozent beim Gesamtpublikum und 16,0 Prozent in der Zielgruppe dürfte man in Köln aber dennoch zufrieden sein – auch wenn man sich angesichts der Werte, die "Die ultimative Chartshow" im Anschluss holte, im Nachhinein sicherlich wünscht, beim "Überraschungs-Special" lieber auf das bewährte Zwei-Stunden-Format gesetzt zu haben.

Oliver Geißen meldete sich mit dem Musik-Ranking nämlich äußerst durchwachsen zurück. Nur 2,48 Millionen Zuschauer interessierten sich für "die erfolgreichsten Sänger aller Zeiten", womit beim Gesamtpublikum genau zehn Prozent erreicht wurden. In der Zielgruppe reichte es diesmal nur für 1,11 MIllionen Zuschauer und einen Marktanteil von 12,3 Prozent. Als Oliver Geissen zu Jahesbeginn noch die "erfolgreichsten Sängerinnen" suchte, erreichte die "ultimative Chartshow" in der Zielgruppe noch deutlich bessere 17,7 Prozent.

Im ZDF schlug sich unterdessen "Letzte Spur Berlin" im Anschluss an den "Staatsanwalt" ordentlich. 4,51 Millionen Zuschauer verfolgten eine neue Folge der Krimireihe, womit das ZDF einen Marktanteil von guten 14,4 Prozent erreichte. Auch beim jungen Publikum war die Serie gefragt: 840.000 Zuschauer sorgten hier für einen soliden Marktanteil von 7,8 Prozent, nachdem der "Staatsanwalt" zuvor schon 7,4 Prozent erreichte.

Zufrieden sein darf man unterdessen auch bei der ARD. "Hotel Heidelberg – Kramer gegen Kramer" erreichte zur besten Sendezeit 4,38 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 13,7 Prozent. In der jungen Zielgruppe war der Fernsehfilm mit 6,4 Prozent etwas weniger gefragt. Das "Paarduell" am Vorabend kommt derweil insbesondere bei den jungen Zuschauern nicht an – was schade ist, lockte Das Erste sie doch mit "Gefragt – gejagt" in den vergangenen Wochen erfolgreich an. Mit Plasberg, Gesthuysen und Pilawa reichte es am Freitagabend nun wieder nur für 300.000 Zuschauer in der jungen Zielgruppe. Die zweite Folge steigerte sich zwar minimal auf 330.000 Zuschauer, markierte mit 4,5 Prozent aber ein neues Tief. Insgesamt liegt das "Paarduell" mit 2,22 Millionen bzw. 2,40 Millionen Zuschauern ebenfalls unter den gewohnten Werten von "Gefragt – gejagt".

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