Germanwings-Absturz © RTL
ZDF und ProSieben vor RTL

Mäßiges Interesse an RTL-Dokus zu Germanwings-Absturz

von Alexander Krei
22.03.2016 - 09:04 Uhr

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Während das ZDF mit "Ku'damm 56" Zuschauer hinzugewann, machte ProSieben in der Zielgruppe mit "The Big Bang Theory" das Rennen. RTL erzielte mit seinem Themenabend zum Germanwings-Absturz durchwachsene Quoten.

Der ZDF-Dreiteiler "Ku'damm 56" offenkundig all jene, die am Sonntagabend eingeschaltet haben, überzeugt - und einen Tag später mit dem zweiten Teil sogar noch neue Zuschauer hinzugewinnen können. 5,78 Millionen Zuschauer schalteten am Montag ein und damit über 200.000 mehr als am Abend zuvor. Der Marktanteil zog wegen der insgesamt geringeren Fernsehnutzung sogar um zwei Prozentpunkte an und lag nun bei sehr guten 17,3 Prozent. Das reichte zugleich für den Tagessieg über das RTL-Quiz "Wer wird Millionär?", das von 5,48 Millionen Zuschauern gesehen wurde.

Auch in der Zielgruppe gelang dem Kölner Privatsender nicht der Sprung an die Spitze: Die reguläre "WWM"-Ausgabe brachte es auf einen Marktanteil von 14,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und lag damit hinter der vorerst letzten neuen Folge von "The Big Bang Theory". Diese kam zum Start in den Abend bei ProSieben mit 1,95 Millionen jungen Zuschauern auf stolze 17,5 Prozent Marktanteil und unterstrich noch einmal die sehr gute Form der vergangenen Wochen. Insgesamt waren 2,55 Millionen Zuschauer dabei, ehe eine Wiederholung noch 2,10 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher hielt.

Danach waren dann noch zwei weitere "Big Bang"-Wiederholungen zu sehen, die mit Marktanteilen von 13,1 und 12,8 Prozent in der Zielgruppe ebenfalls vor RTL landeten - wenn auch knapp. Die Dokumentation "Was geschah wirklich? Der Absturz der 4U 9525" konnte im Anschluss an "Wer wird Millionär?" nur einen Marktanteil von 12,7 Prozent in der Zielgruppe erzielen und hielt insgesamt 3,21 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Mit "Extra Spezial" über das "Leben im Schatten der Germanwings-Katastrophe" brachte es RTL im weiteren Verlauf des Abends dann noch auf 2,49 Millionen Zuschauer sowie 14,3 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum. Zu später Stunde kam "30 Minuten Deutschland", das sich ebenfalls mit dem Absturz befasste, dann nicht über 11,4 Prozent hinaus.

Recht zufrieden kann man indes bei Sat.1 sein, wo sich "Castle" am Montagabend in die Pause verabschiedete. Die erste Folge des Abends kam auf recht unspektakuläre 9,3 Prozent Marktanteil, ehe im Anschluss immerhin 10,2 Prozent drin waren. Für die US-Serie war es das erste Mal in diesem Jahr, dass es überhaupt für einen zweistelligen Wert reichte. Auch die Gesamt-Reichweite fiel mit 2,42 Millionen Zuschauern höher aus als zuletzt. Gleiches gilt für "Elementary", das sich anschließend auf 1,93 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 11,3 Prozent in der Zielgruppe steigerte. Nach 23 Uhr sorgte dann "Navy CIS" mit 12,2 Prozent Marktanteil zudem für einen erfolgreichen Abschluss des Abends.

Marktanteils-Trend: Castle
Castle

Ein Finale gab's am Montagabend zudem bei ProSieben Maxx zu sehen: Die letzte Folge der neunten Staffel blieb dort zur besten Sendezeit mit nur 110.000 Zuschauern und einem Marktanteil von 0,6 Prozent in der Zielgruppe reichlich blass. Zwei alte Folgen der Serien steigerten sich danach dann noch auf 0,7 und 1,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Wirklich gut sah es für den Männersender aber erst gegen Mitternacht aus, als "Akte X" überzeugende 1,5 Prozent Marktanteil erzielte. DMAX machte seine Sache indes viel besser und erzielte am Montag einen stolzen Tagesmarktanteil von 3,1 Prozent in der Zielgruppe. Tolle Quoten gab's etwa am späten Nachmittag, wo "Ausgesetzt in der Wildnis" satte 5,0 Prozent Marktanteil erzielte.

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