The Flash © Warner Brothers
Erfolgreiche Rückkehr

"Supergirl" verliert Zuschauer, aber hilft "The Flash"

von Alexander Krei
23.03.2016 - 09:24 Uhr

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Mit gemischten Gefühlen wird man bei ProSieben auf die Dienstags-Quoten blicken: Während "Supergirl" einige Marktanteile einbüßte, konnte "The Flash" im Windschatten der neuen Serie überzeugen. Der Abend begann jedoch unspektakulär.

Der Start verlief vor einem Jahr glänzend: Mehr als drei Millionen Zuschauer und über 20 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe verbuchte ProSieben beim Auftakt seiner Superhelden-Serie "The Flash", doch schnell ließ das Interesse nach. Im Herbst wurden fast durchweg einstellige Marktanteile eingefahren, sodass die zweite Staffel seit dieser Woche nur noch am späten Abend zu sehen ist. Dort schalteten am Dienstag allerdings sogar mehr Zuschauer ein als bei so mancher Folge, die ProSieben im Herbst auf dem vermeintlich besseren Sendeplatz um 21:15 Uhr verzeichnete.

1,11 Millionen Zuschauer waren ab kurz nach 23 Uhr dabei, in der Zielgruppe war "The Flash" zu diesem Zeitpunkt mit einem stolzen Marktanteil von 15,2 Prozent sogar klarer Marktführer. Nur der Serien-Auftakt hatte einst einen besseren Wert erzielen können. Das Zusammenspiel mit "Supergirl" klappte dabei offenkundig recht gut, auch wenn dem jüngsten Serien-Neustart nach dem tollen Start dann doch einige Zuschauer abhanden kamen. 1,32 Millionen Zuschauer waren diesmal dabei und damit rund 300.000 weniger als noch bei der Auftakt-Folge. In der Zielgruppe ging der Marktanteil sogar recht deutlich auf 11,5 Prozent zurück, nachdem der Doppelpack zum Start noch auf Werte von 14,5 und 16,6 Prozent gekommen war.

Viel weiter sollten die "Supergirl"-Quoten in den kommenden Wochen also nicht sinken. Auf einen allzu berauschenden Vorlauf konnte die Fantasyserie am Dienstag allerdings nicht bauen: Sowohl "Die Simpsons" als auch "2 Broke Girls" hielten sich nur mit Mühe oberhalb der Marke von zehn Prozent Marktanteil. An RTL kam ProSieben damit zunächst nicht vorbei, auch wenn "CSI: Vegas" und "CSI: Cyber" mit Marktanteilen von 11,6 und 11,7 Prozent beim jungen Publikum keineswegs unschlagbar gewesen wären. Sat.1 brachte es indes mit der Wiederholung der Komödie "Männerherzen... und die ganz, ganz große Liebe" noch auf 1,91 Millionen Zuschauer sowie 10,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Mit Blick aufs Gesamtpublikum waren die ARD-Serien im Anschluss an den "Brennpunkt" zum Terror in Brüssel die meistgesehenen Sendungen des Tages. "Um Himmels Willen" verzeichnete mit 6,18 Millionen Zuschauern sogar die höchste Reichweite der laufenden Staffel, ehe "In aller Freundschaft" noch 5,99 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher hielt.

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