Thore Schölermann moderiert Match Factor © ProSieben/Willi Weber
Kein Aufschwung für ProSieben-Show

"Match Factor" verharrt auf dürftigem Quoten-Niveau

von Alexander Krei
23.09.2016 - 08:55 Uhr

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Für die neue ProSieben-Show "Match Factor" sah es auch in der zweiten Woche nicht berauschend aus. Mit einem tief einstelligen Marktanteil lag man nicht nur weit hinter RTL, sondern musste sich auch "Stirb langsam 4.0" bei Vox geschlagen geben.

Schlechte Nachrichten für ProSieben: Auch am Donnerstag hat der Sender wieder nur einen einstelligen Tagesmarktanteil hinnehmen müssen. Der Grund dafür ist vor allem in der Primetime zu finden, wo die neue Datingshow "Match Factor" mit Thore Schölermann ähnlich schwache Quoten verzeichnete wie bei der vor einer Woche ausgestrahlten Premiere. Nur 980.000 Zuschauer schalteten diesmal ein - das waren zwar eine Hand voll mehr als sieben Tage zuvor, doch im Gegenzug ging der Marktanteil in der Zielgruppe sogar noch um einen halben Prozentpunkt auf ziemlich dürftige 7,3 Prozent nach unten.

Entsprechend schwer tat sich ProSieben daher im weiteren Verlauf des Abends: Sowohl das Promi-Magazin "red" als auch die neue Sendung "Crazy rich..." verharrten mit einem Marktanteil von 8,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen weit unterhalb des Senderschnitts. ProSieben musste sich damit den gesamten Abend über Vox geschlagen: Dort sorgte nicht zuletzt Bruce Willis mit "Stirb langsam 4.0" für starke Quoten. 2,10 Millionen Zuschauer sowie ein Marktanteil von 10,6 Prozent reichten dem Kölner Sender, um sich außerdem zeitweise auf Augenhöhe mit Sat.1 zu bewegen. Auch "Death Race 3 - Inferno" überzeugte anschließend noch mit 9,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

In Sat.1 war vor allem auf "Criminal Minds" Verlass, das mit 2,23 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 12,6 Prozent in der Zielgruppe punktete. Die neue Serie "Blindspot" tat sich anschließend aber schon schwerer, landete - anders als vor einer Woche - diesmal aber zumindest wieder knapp im zweistelligen Bereich. 10,2 Prozent betrug der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Eine alte Folge von "Criminal Minds" erzielte danach aber schon nur noch 9,8 Prozent, ehe "Profiling Paris" mit lediglich 8,8 Prozent etwas enttäuschend in die neue Staffel startete. 960.000 Zuschauer blieben zu später Stunde noch am Ball.

Die meistgesehene Sendung des Donnerstags war einmal mehr übrigens "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", aber auch mit "Alarm für Cobra 11" konnte RTL punkten. 1,55 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer sorgten für einen überzeugenden Marktanteil von 15,6 Prozent in der Zielgruppe. Insgesamt waren 2,74 Millionen Zuschauer dabei. Mit dem Gesamt-Sieg hatte RTL somit jedoch nichts zu tun: Den machten die Öffentlich-Rechtlichen unter sich aus.

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