Ruck Zuck © RTLplus / Frank Hempel
Nächster Gameshow-Doppelschlag

"Ruck Zuck" gelingt starkes Comeback bei RTLplus

von Alexander Krei
18.10.2016 - 09:38 Uhr

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Oliver Geissen hat mit "Ruck Zuck" auf Anhieb starke Quoten erzielt und RTLplus die bislang höchste Reichweite beschert. Das "Glücksrad" schwächelte anschließend beim jungen Publikum, war zu später Stunde dafür umso stärker.

Mit Beginn dieser Woche zündete RTLplus die zweite Stufe seiner Gameshow-Tests und schickt seither sowohl "Ruck Zuck" als auch das "Glücksrad" mit neuen Folgen auf Sendung. Die Quoten können sich vor allem im Falle von "Ruck Zuck" sehen lassen: Die Gameshow verbuchte mit der ersten Folge am Montag um 18:40 Uhr bereits 160.000 Zuschauer und konnte damit aus eigener Kraft einige Fans mobilisieren. Gegenüber dem zuvor gezeigten "Familiengericht" schaffte es der Sender, seine Reichweite fast zu verdoppeln - das hatte bei "Jeopardy!" zuletzt häufig noch anders ausgesehen.

Die zweite Folge steigerte sich direkt danach sogar auf 270.000 Zuschauer und bescherte RTLplus somit ganz nebenbei die bislang höchste Reichweite seit dem Sendestart. Zum Vergleich: Die erfolgreichste "Jeopardy!"-Folge hatte es nur auf 160.000 Zuschauer gebracht. Erfreulich sind zudem die Quoten beim jungen Publikum, wo die Neuauflage mit Oliver Geissen am Montag zunächst auf 0,7 Prozent Marktanteil kam und sich direkt danach auf sehr gute 1,4 Prozent steigern konnte. Aus Quotensicht war es also ein überaus gelungener Einstand für "Ruck Zuck".

Das "Glücksrad" konnte damit anschließend hingegen nicht mithalten und kam mit beiden Folgen zwar ebenfalls auf mehr als 200.000 Zuschauer, tat sich bei den Jüngeren allerdings sehr schwer. So brachte es die Neuauflage zunächst nur auf 0,4 Prozent Marktanteil und musste sich mit der zweiten Folge sogar mit lediglich 0,2 Prozent begnügen. Ungleich besser sah es dagegen nach Mitternacht für die Wiederholungen aus, die RTLplus hervorragende Marktanteile von 2,4 und 2,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen bescherten. Auch "Ruck Zuck" hatte hier im Vorfeld bereits mit Werten von 1,1 und 1,8 Prozent zu überzeugen gewusst. Zur Erinnerung: Der Senderschnitt beträgt aktuell nur 0,8 Prozent.

Der mit Abstand größte unter den kleinen Sendern war am Montag jedoch ZDFneo, das mit einem Tagesmarktanteil von 3,1 Prozent beim Gesamtpublikum sogar RTL II überholte. Stark lief es dort etwa für "Bares für Rares", das am Vorabend von 980.000 Zuschauern gesehen wurde, aber auch für "Inspector Barnaby". Mit 1,52 Millionen Zuschauern erzielte die Krimireihe um 21:48 Uhr eine Spitzen-Reichweite, die sogar so manch großen Sender in den Schatten stellte. RTL II brachte es mit der Pilotfolge seiner neuen Dokusoap "Der Graf von Askanien" beispielsweise auf nicht mal halb so viele Zuschauer. Nur 700.000 interessierten sich für den Neustart, der sich auch mit Blick auf den Marktanteil von nur 3,7 Prozent in der Zielgruppe nicht für eine Fortsetzung empfahl.

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