Mario Barth deckt auf © RTL/Sebastian Drüen
Primetime-Sieg für RTL, aber...

Barth fällt auf neues Tief, Promi-Backen wacker

von Uwe Mantel
01.12.2016 - 09:18 Uhr

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"Mario Barth deckt auf" war zwar in der Zielgruppe die meistgesehene Primetime-Sendung, lief aber noch nie so schwach wie in dieser Woche. Sat.1 kam mit seinen backenden Promis immerhin auf zweistellige Werte. ProSieben enttäuschte erneut.

Drei Jahre ist "Mario Barth deckt auf" inzwischen alt - und hat seinen Zenit inzwischen offenbar deutlich überschritten. Zwar reichte es auch in dieser Woche wieder für den Tagessieg in der klassischen Zielgruppe - doch mehr als Mittelmaß waren die Quoten für RTL-Verhältnisse nicht mehr. 2,9 Millionen Zuschauer schalteten insgesamt noch ein, damit fiel die Reichweite erstmals in der Geschichte der Sendung unter die 3-Millionen-Marke. Auch der Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag mit 13,2 Prozent nochmal minimal niedriger als beim bisherigen Negativrekord.

Zufrieden sein dürfte man unterdessen mit dem Promispecial des "Großen Backens" bei Sat.1, das nach den starken Finalwochen von "The Taste" nun immerhin den dritten Mittwoch in Folge in der Zweistelligkeit landete - für Sat.1 sind das auf diesem Sendeplatz schon ungewohnte Gefilde geworden. Die backenden Promis sorgten jedenfalls für 10,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, 1,81 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet. Ganz so viele wie bei der regulären Staffel des "Großen Backens", die im Oktober bis zu 2,3 Millionen Zuschauer am Sonntagnachmittag einschalteten, wurden's dann aber doch nicht mehr.

Enttäuschend verlief der Mittwoch unterdessen wieder für ProSieben. Schon "Grey's Anatomy" blieb mit 9,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe klar unter dem Soll und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit "Rizzoli & Isles" bei Vox, das dort um 20:15 Uhr mit einer neuen Folge 9,0 Prozent Marktanteil erreichte, eine alte Folge im Anschluss kam auf 9,2 Prozent. ProSieben brach hingegen um 21:15 Uhr völlig ein: "Mike & Molly" erreichte mit drei Erstausstrahlungen in der Primetime nur indiskutable Marktanteile zwischen 5,5 und 5,9 Prozent in der Zielgruppe, auch "Two and a half Men" lief im Anschluss zunächst kaum besser und steigerte sich erst nach 23:20 Uhr auf zweistellige Marktanteile. Auch Vox hatte aber mit Problemen am späten Abend zu kämpfen: "How to get away with Murder" kam erneut nicht über rund 5 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe hinaus.

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