Familie Dr. Kleist © ARD/Reiner Bajo
Staffel-Finale am Vorabend

"Dr. Kleist" kommt bis zum Schluss nicht in Fahrt

von Alexander Krei
11.01.2017 - 09:42 Uhr

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Auf ihrem neuen Vorabend-Sendeplatz ist es "Familie Dr. Kleist" zwar gelungen, die Quoten zu steigern - und doch fehlte es bis zum Schluss an einem echten Aufschwung. Nach "Gefragt - gejagt" schalteten auch diesmal wieder viele ab.

Mit mehr als fünf Millionen Zuschauern gehörte "Familie Dr. Kleist" in der Vergangenheit zu den erfolgreichsten Serien des Ersten - dass mit dem Wechsel ins Vorabendprogramm nicht alle von ihnen gehalten werden können, war klar. Und auch wenn "Familie Dr. Kleist" spürbar besser lief als die zuletzt dienstags um 18:50 Uhr ausgestrahlten Produktionen, so sind die Quoten unterm Strich dann doch ein Stück weit enttäuschend.

Abgesehen vom im September ausgestrahlten Staffel-Auftakt gelang es der Serie nämlich nicht mehr, einen zweistelligen Gesamt-Marktanteil zu erzielen. Auch bei der vorerst letzten Folge blieb "Familie Dr. Kleist" davon in dieser Woche deutlich entfernt: Mit 2,13 Millionen Zuschauer kam die ARD-Serie nicht über einen Marktanteil von 7,7 Prozent hinaus. Das ist - auch gemessen an den mittlerweile durch den Erfolg der Quiz-Schiene gestiegenen Ansprüchen im Vorabendprogramm - nur bedingt überzeugend.

Zuschauer-Trend: Familie Dr. Kleist
Familie Dr. Kleist

"Gefragt - gejagt" hatte im Vorfeld schließlich noch 2,71 Millionen Zuschauer erreicht und auch "Brisant" verzeichnete um 17:15 Uhr mehr Zuschauer als "Familie Dr. Kleist". Hinzu kommt, dass die Serie offenkundig nicht als Jungbrunnen taugt: Während "Gefragt - gejagt" nämlich noch mit überzeugenden 8,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen punkten konnte, wurde dieser Wert von "Familie Dr. Kleist" anschließend glatt halbiert.

Gut möglich also, dass die Serie mit Francis Fulton-Smith in der Primetime besser aufgehoben gewesen wäre. Dort brachte es dafür nun "Die Kanzlei" mit 4,30 Millionen Zuschauern auf einen Marktanteil von 13,0 Prozent. "In aller Freundschaft" bescherte dem Ersten anschließend den Tagessieg und erreichte auf 5,01 Millionen Zuschauer. Das waren allerdings nur geringfügig mehr als das ZDF am Vorabend mit seinen "Rosenheim-Cops" verzeichnete: Diese ermittelten vor 4,87 Millionen Zuschauern und zeigten sich somit unverändert stark.

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