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Kampf der Quotengiganten

Bohlen schlägt den dennoch sehr starken Raab

von Uwe Mantel
28.01.2007 - 10:30 Uhr

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Kurz vor 1 Uhr war klar: Stefan Raab ist erstmals geschlagen. Und auch bei den Quoten musste er eine - verschmerzbare - Niederlage gegen "DSDS" hinnehmen

Foto: RTLAm Samstagabend traten zwei der bei den jüngeren Zuschauern derzeit erfolgreichsten Formate im deutschen Fernsehen gegeneinander an: "Deutschland sucht den Superstar" gegen "Schlag den Raab". Am Morgen danach steht fest: Bohlen schlug den Raab in allen Disziplinen, zufrieden sein können aber trotzdem beide.

Angesichts der deutlich kürzeren Sendezeit war schon von vornherein abzusehen, dass die absoluten Zahlen für "DSDS" höher liegen würden. 6,29 Millionen Zuschauer sahen die Castingshow, 3,69 Millionen "Schlag den Raab". In der werberelevanten Zielgruppe standen 4,2 Millionen 14- bis 49-jährige "DSDS"-Zuschauer 2,73 Millionen "Schlag den Raab"-Zuschauern gegenüber. Dennoch bleibt auch für "Deutschland sucht den Superstar" festzuhalten: Gegenüber den letzten beiden, allerdings auch mittwochs ausgestrahlten, Sendungen war ein Rückgang um rund eine Million werberelevante Zuschauer zu verzeichnen.


Stefan Raab ist geschlagen - und das nicht nur bei den Quoten. Kurz vor 1 Uhr holte Kandidat Matthias im Spiel "Blamieren oder Kassieren" die entscheidenden Punkte und siegte in der dritten Show als erster über Stefan Raab - und darf sich nun über die Gewinnsumme von 1,5 Millionen Euro freuen. Dennoch muss ProSieben keinesfalls unglücklich sein, denn auch wenn "DSDS" unbesiegbar war, waren die Quoten für "Schlag den Raab wieder hervorragend.

Der Marktanteil in der Zielgruppe lag trotz der gegenüber den ersten beiden Ausgaben noch einmal längeren Sendezeit bei hervorragenden 26,0 Prozent, was zwar etwas weniger als zuletzt ist, aber dennoch fast zweieinhalb Mal soviel wie der aktuelle Senderschnitt. Da dürfte es zu verkraften sein, dass "DSDS" mit 35,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe auch hier die Nase vorn hatte. Beim Gesamtpublikum holte "Schlag den Raab" einen Marktanteil von 14,1 Prozent.

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