Verleihung des Deutschen Schauspielpreises

Von Schauspieler*innen für Schauspieler*innen - das besondere am Deutschen Schauspielpreis ist die Tatsache, dass hier die eigenen Kolleginnen und Kollegen mit ihrem ganz besonderne Blickwinkel aufs eigene Fach über die Preisträger entscheiden. Abstimmen dürfen die Mitglieder des Bundesverbands Schauspiel, der den Preis 2012 ins Leben gerufen hat. Vergeben wird er an je einee Schauspielerin und einen Schauspieler in Hauptrolle, Nebenrolle und komödiantischer Rolle. Zudem gibt's einen Nachwuchspreis und eine Auszeichnung für einen "starken Auftritt".

Die Nominierungen

  • Schauspielerin in einer Hauptrolle
    • Rosalie Thomass – Eine unerhörte Frau
    • Verena Altenberger – Die beste aller Welten
    • Paula Beer – Bad Banks
  • Schauspieler in einer Hauptrolle
    • Sascha Alexander Geršak – Gladbeck
    • Barry Atsma – Bad Banks
    • Peter Kurth – Babylon Berlin
  • Schauspielerin in einer Nebenrolle
    • Marie Rosa Tietjen – Gladbeck
    • Leonie Benesch – Babylon Berlin
    • Ulrike Krumbiegel – Polizeiruf 110: Muttertag
  • Schauspieler in einer Nebenrolle
    • Albrecht Schuch – Gladbeck
    • Bernd Hölscher – Der Hauptmann
    • Robert Gwisdek – 3 Tage in Quiberon
  • Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle
    • Lina Beckmann – Fühlen sie sich manchmal ausgebrannt und leer?
    • Carol Schuler – Zweibettzimmer
    • Ilse Neubauer – Falsche Siebziger
  • Schauspieler in einer komödiantischen Rolle
    • Heinz Strunk – Jürgen – Heute wird gelebt
    • Charly Hübner – Jürgen – Heute wird gelebt
    • Jörg Schüttauf – Vorwärts immer!
  • Nachwuchs
    • Stephanie Amarell – Die Familie
    • Emma Bading – Lucky Loser – Ein Sommer in der Bredouille
    • Jonathan Berlin – Die Freibadclique
    • Jonas Dassler – Das schweigende Klassenzimmer
  • Starker Auftritt
    • Andrea Sawatzki – Casting
    • Eva Ingeborg Scholz – Tatort: Die Liebe, ein seltsames Spiel
    • Gerdy Zint – In den Gängen
    • Cem Ali Gültekin – Nord bei Nordwest – Waidmannsheil

Schon jetzt steht fest, dass zwei Ehrenpreise verliehen werden: Zum Einen wird Peter Simonischek, der zuletzt für seine Rolle des "Toni Erdmann" höchste Anerkennung erhalten hat, für sein Lebenswerk geehrt. Daneben wird auch ein "Ehrenpreis Inspiration" an Prof. Carl Bergengruen verliehen, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Filmförderung MFG. Mit dem Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die "durch ihre Leistung in besonderer Weise die Schauspielkunst ermöglicht und gefördert" haben.