Am 16. April finden zum zweiten Mal die "Reality Awards" statt, die RTL 2024 erstmals ins Leben gerufen hatte, ehe sie 2025 dann direkt pausieren mussten. Ziel ist es, Höhepunkte und Stars eines Genres auszuzeichnen, dass in der Gunst insbesondere des jungen Publikums zwar weit oben rangiert und damit vor allem für Streaming-Dienste in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, das bei anderen Preisverleihungen aber kaum eine Rolle spielt. 

Groß inszeniert hatte RTL die "Reality Awards" schon beim ersten Mal, etwas mehr Aufmerksamkeit für die Verleihung hatte man sich aber offenbar trotzdem gewünscht. Die soll es diesmal durch eine umfassende Medienpartnerschaft mit "Bild" geben. Die Abstimmung läuft diesmal vom 6. bis zum 13. April exklusiv auf Bild.de, "Bild" wird parallel zu RTL+ die Verleihung aus dem Bonner Maritim-Hotel (erneut moderiert von Sophia Thomalla und Olivia Jones) ebenso wie den Red Carpet ebenfalls streamen. Zudem sei eine umfassende redaktionelle Berichterstattung in der Zeit vor, während und nach dem Event geplant.

Obendrein wurde "Bild"-Show-Chefin Tanja May noch der Vorsitz der Jury übertragen. Sie sagt: "Reality begeistert Millionen von Fans, ist Unterhaltung und Gesprächsstoff, auch täglich bei 'Bild'. Mit den ‚Reality Awards‘ bekommen die Creator dafür den verdienten Applaus. Ich freue mich sehr, dass wir als Medienpartner zusammen mit RTL+ ihnen dafür eine große Bühne geben." Der Jury gehören außerdem Evelyn Burdecki, Comedian Özcan Cosar, die Reality-TV-Podcasterinnen Franziska Saxler und Dinah Gutermuth ("Trashologinnen"), Reaction Creator "Sanijel" Jakimovski, Content Creatorin Alicia Andrich sowie Reaction Creator Alexander Radloff ("OnionDog") an.

Sie legen pro Kategorie drei Nominierte fest, über die dann online abgestimmt werden darf. In den Kategorien "Reality-Host des Jahres" und "Beliebteste Reality des Jahres" stehen alle in den Abstimmungszeitraum Fallenden zur Wahl. Vergeben wird der Preis darüber hinaus in den Kategorien Lovestory des Jahres, Sexytime des Jahres, Beef des Jahres, Trennung des Jahres, Lustigster Moment des Jahres, Emotionalster Moment des Jahres, Dramaqueen des Jahres, Redflag des Jahres sowie Realitystar des Jahres - einmal weiblich, einmal männlich.

Dabei kann die Jury und das Publikum allerdings weiterhin nicht aus dem gesamten Reality-Angebot auswählen - denn einige Sender und Streamer verweigern weiterhin ihre Teilnahme. Mit dabei sind neben RTL+ und RTLzwei noch Prime Video, Paramount+ und Sport1. Joyn respektive die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe sind also ebenso außen vor wie beispielsweise Netflix. ARD und ZDF spielen in diesem Genre generell keine allzu große Rolle, sind aber ebenfalls nicht dabei.