Foto: Sat.1 / Kein&Aber © Sat.1 / Kein&Aber
Erste Details zum Buch des Ex-Sat.1-Chefs

"Die TV-Falle": Roger Schawinskis Sicht der TV-Welt

 

Im September kommt es in den Handel - schon jetzt stellt das Medienmagazin DWDL.de das Buch von Ex-Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski vor. Die ersten Details zu "Die TV-Falle - Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft".

von Thomas Lückerath
25.05.2007 - 16:02 Uhr

Foto: Kein & Aber"Das gab es noch nie": Der Schweizer Verlag Kein & Aber sieht es als ein Buch, dass für mediales Aufsehen sorgen wird. Roger Schawinski selbst sagt: "Ich habe das Gefühl, das könnte interessieren" - und er untertreibt damit sicherlich. Mit Spannung wird das 192 Seiten dicke Buch erwartet, in dem sich der ehemalige Sat.1-Geschäftsführer über den deutschen Fernsehmarkt auslässt. Der ein oder andere nimmt dabei auch das Wort Abrechnung in den Mund.

Unter dem Titel "Die TV-Falle - Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft" schreibt Roger Schawinski über seinen Alltag als Senderchef und die Welt von TV-Stars und Werbemillionen. Er geht aber auch über die Beschreibung seiner Sat.1-Zeit hinaus: Schawinski beleuchtet das Zusammenspiel von Politik, Produktionsgesellschaften, Printmedien und Fernsehen und regt eine Diskussion über die Fernsehkultur und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen an.

Roger Schawinski wirft mehrere Fragen auf und gibt seine persönlichen Antworten. Wie wird erfolgreiches Fernsehen gemacht? Welchen Einfluss hat der Quotenkampf auf die Qualität? Was wissen Fernsehmacher überhaupt über die Zuschauer? Dennoch ist "Die TV-Falle" kein Fachbuch für ein kleines Publikum.
 


Es ist offen und direkt geschrieben und erzählt u.a. auch die Anekdote über die Entscheidung, welcher Mann Lisa Plenske bei "Verliebt in Berlin" zum Traualtar führen durfte. Schawinski spricht in seinem Buch u.a. auch von der "Demütigung" durch schlechte Einschaltquoten; macht dies besonders am Beispiel des beim Publikum nicht angenommenen Vierteilers "Blackout" fest, schildert genau die Reaktionen am Morgen nach der Ausstrahlung.

"Jeder Tag beginnt mit einem hastigen Blick auf die Einschaltquoten. Denn Fernsehen kann süchtig machen. Auch aus der Perspektive der Macher", bekennt der 61-Jährige. Die Kapitel des Buches tragen Überschriften wie "Verliebt in Telenovelas", "Produzenten und ihre Stars", "Die CSIisierung des Fernsehens", "Ach, diese Zuschauer!" oder "Der totale Blackout". Viele davon lassen erkennen, worum es gehen wird, wenn "Die TV-Falle - Vom Sendungsbewusstsein zum Fernsehgeschäft" im September für wahrscheinlich 16,90 Euro in den Buchhandel kommt.
 
Ursprünglich hätten wir an dieser Stelle gerne wie angekündigt erste Auszüge aus dem Buch "Die TV-Falle" veröffentlicht. Eine bereits erteilte Zusage zur Veröffentlichung zog der Verlag am Freitag allerdings kurzfristig zurück. Ein derzeitiger Vorabdruck widerspreche einer bereits zuvor getroffenen Vereinbarung mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Der Verlag bedauert den Fehler.

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