Logo: NDRIn der Sendung am Sonntag musste das NDR-Medienmagazin "Zapp" auf einen Beitrag über die politischen Magazine der ARD verzichten. Wie der "Spiegel" berichtet, sollte in der Sendung über eine neue Werbekampagne der ARD-Formate berichtet werden, die unter dem Slogan "Die Wahrheit dahinter" läuft. Unter anderem sollte es in dem Beitrag um die Interview-Verweigerung seitens der Politik gehen.

Wie der "Spiegel" berichtet, habe das "Zapp"-Team unter der Leitung von Kuno Haberbusch - selbst ehemaliger Chef des NDR-Magazins "Panorama" - keine Möglichkeit für Interviews bei den ARD-Kollegen gehabt. So sei "Zapp" nicht gestattet gewesen, während eines Treffens der Macher der Sendungen "Monitor" (WDR), "Panorama" (NDR), "Report" (BR/SWR), "Kontraste" (RBB) und "Fakt" (MDR) Interviews für den Beitrag zu drehen. Laut "Spiegel" habe man eine Generalabrechnung mit den Magazinen befürchtet.
 


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Nach einem Umschwenken der "Zapp"-Redaktion auf die exemplarische Betrachtung der Sendung "Monitor" sei man auch hier nicht weitergekommen, heißt es im "Spiegel", da zunächst die Pressestelle des WDR dezidierte Auskünfte zu Inhalt und Tendenz des Beitrages hatte haben wollen, und schließlich die einzige durch den Sender autorisierte Interviewpartnerin - Redaktionsleiterin Sonia Mikich - wegen eines Auslandsaufenthaltes für ein direktes Gespräch nicht greifbar war, was zur Absage des Beitrags führte.