Die Vereinheitlichung der derzeit uneinheitlichen Startzeit der "Tagesthemen" wird für die ARD zum Running Gag: Wie oft wurde darüber schon philosophiert, diskutiert und gestritten. Ebenso oft wurde natürlich darüber berichtet. Am Sonntag berichtet der "Tagesspiegel", dass Ende März immerhin eine Entscheidung über die "Tagesthemen" am Mittwochabend fallen könnte. Derzeit sorgt Frank Plasbergs "Hart aber Fair" für eine Verschiebung der "Tagesthemen" auf 23 Uhr. Eine in der ARD eingesetzt Arbeitsgruppe favorisiert jetzt die Vorverlegung des Polittalks auf 20.15 Uhr. Um 21.45 Uhr soll eine Reportage oder Dokumentation folgen bevor um 22.15 Uhr dann die "Tagesthemen" auf Sendung gehen.
Das Problem: Der WDR und auch Plasberg selbst ist kein Freund der Vorverlegung. Insbesondere, weil man plötzlich frontal gegen die Primetime-Programme der anderen großen Sender laufen würde. Was früher im WDR noch egal schien, wird im Ersten - insbesondere wegen "Anne Will" - zu einer Frage der Eitelkeit. Marktanteile könnten in der härter umkämpften Primetime sinken.
Als Entschädigung gibt es, wie Joachim Huber im "Tagesspiegel" so schön schreibt, eine "Beruhigungspille" für Plasberg. Die ARD könnte ihn zum Kanzlerduell schicken. Anne Will würde dafür im Gegenzug am Abend der Bundestagswahl das Gesicht der ARD sein - was angesichts ihrer gewohnten Präsenz am Sonntagabend sinnvoll erscheint. Ob es dazu kommt, entscheiden die ARD-Intendanten Ende März. Bis dahin wird es zu dem Thema aber sicherlich noch viele Kommentare und Berichte geben.
Als Entschädigung gibt es, wie Joachim Huber im "Tagesspiegel" so schön schreibt, eine "Beruhigungspille" für Plasberg. Die ARD könnte ihn zum Kanzlerduell schicken. Anne Will würde dafür im Gegenzug am Abend der Bundestagswahl das Gesicht der ARD sein - was angesichts ihrer gewohnten Präsenz am Sonntagabend sinnvoll erscheint. Ob es dazu kommt, entscheiden die ARD-Intendanten Ende März. Bis dahin wird es zu dem Thema aber sicherlich noch viele Kommentare und Berichte geben.
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