Laut einem Eintrag im Gewerkschaftblog "Medienmoral NRW" stehen bei der WAZ-Gruppe in Essen rund 200 Stellen zur Disposition. Demnach soll der Leiter des Finanz- und Rechnungswesens den Mitarbeitern am vorvergangenen Freitag mitgeteilt haben, dass 70 Arbeitsplätze der Debitoren und Kreditorenbuchhaltung von Essen nach nach Erfurt zur Zeitungsgruppe Thüringen verlagert werden sollten.Dabei sollen dem Bericht zu Folge nicht alle Mitarbeiter aus Essen übernommen werden. Das Blog berichtet, die Personalkosten in diesem Bereich sollten um 30 Prozent reduziert werden. Eine Aufteilung der Buchhaltung auf zwei Standorte sei möglich. Auch Kurzarbeit für einige Abteilungen des Finanz- und Rechnungswesen sei nicht ausgeschlossen.
Auch der Abbau weiterer 130 Arbeitsplätze solle während einer Betriebsversammlung erlörtert werden, die für den 6. Oktober anberaumt wurde und zu der auch Geschäftsführer Bodo Hombach eingeladen wurde. Bei der WAZ-Gruppe will man den Artikel nicht kommentieren. Der Text beziehe sich "auf laufende, betriebsinterne Gespräche, zu deren Inhalt wir keine Stellungnahme abgeben", so WAZ-Sprecher Paul Binder auf DWDL.de-Nachfrage. "Grundsätzlich arbeitet das Verlagsmanagement der WAZ Mediengruppe in Personalfragen eng und offen mit den Betriebsräten zusammen", so Binder weiter.



