Foto: Bertelsmann © Bertelsmann
Optimismus

Bertelsmann: Ostrowski hofft auf schwarze Zahlen

 

Die Talsohle ist überwunden, glaubt Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski. Und auch für die Zukunft sieht er sein Unternehmen gut aufgestellt - nicht zuletzt die veränderte Fernsehnutzung stimmt ihn optimistisch.

von Alexander Krei
20.12.2009 - 10:35 Uhr

Foto: BertelsmannBertelsmann-Vorstandschef Hartmut Ostrowski blickt optimistisch in die Zukunft und warnt vor zu großem Pessimismus. "Wir Medienmacher sollten aufhören, die eigene Branche schlechtzureden. Es gab immer wieder mal harte Zeiten", sagte er in einem Interview mit der "Welt am Sonntag". "Medienunternehmen werden wieder sexy sein, glauben Sie mir", so Ostrowski.

Er gehe davon aus, dass nach den vergangenen Krisen-Monaten die Talsohle nun erreicht worden sei. Ostrowski: "Die Werbung wird sich im Fernsehbereich eher erholen als bei den Zeitschriften. Langfristig bin ich aber auch hier zuversichtlich." Für das kommende Jahr sei sogar ein Gewinn seines Unternehmens möglich, stellte er im "WamS"-Interview in Aussicht. Ein Verkauf der Wirtschaftstitel von Gruner+Jahr kommt für Hartmut Ostrowski darüber hinaus nicht in Frage.



Optimistisch stimmt ihn allerdings nicht zuletzt das Fernsehen, dessen technische Verbreitung sich verändere. "Die Bereitschaft ist hier höher, sich Werbung anzusehen, als dafür zu bezahlen. Wer bei den Inhalten führend ist, und das sind wir mit RTL, wird gute Geschäfte machen", sagte Ostrowski. Zudem müsse man weg von starren Werbevorschriften - das erfordere jedoch eine Diskussion mit dem Gesetzgeber. In diesem Punkt zeigte sich der Bertelsmann-Vorstandschef optimistisch.

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