Jörg Pilawa will es noch einmal wissen. Sein Wechsel zum ZDF war nicht finanziell motiviert. "Ums Geld ging es definitiv nicht", erklärte der Moderator im Sommer in einem Interview. Als Grund für seinen Wechsel gab Pilawa die inhaltlichen Möglichkeiten an, die das ZDF ihm biete. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" will Pilawa bei seinen neuen Sendungen auch darauf verzichten, als Produzent in Erscheinung zu treten. Die Produktion der eigenen Sendung stellt für Moderatoren in der Regel ein lukratives Zusatzgeschäft dar.So zum Beispiel auch für Günther Jauch, der mit seiner Firma I&U ein wichtiger Bestandteil der deutschen Produktionslandschaft ist und weit mehr produziert als nur seine eigenen Sendungen. Laut dem Bericht der "SZ" soll I&U auch Pilawas künftigen ZDF-Talk für den späten Dienstag-Abend herstellen. Dem Bericht zu Folge seien sich der künftige ZDF-Moderator und I&U-Geschäftsführer Andreas Zaik einig. Das ZDF solle den Deal abgesegnet haben. Auf DWDL.de-Nachfrage will man sich bei I&U derzeit nicht zu dem Bericht äußern. Jörg Pilawa war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Beim ZDF heißt es, es gebe zu diesem Thema derzeit nichts mitzuteilen.
Bei der Umsetzung des Talks - und eventuell auch der weiteren Sendungen, die Pilawa im ZDF präsentieren soll - könnte Pilawa über seine Firma Herr P. GmbH mit Jauchs I&U kooperieren. Das Unternehmen kümmert sich unter anderem um die Erstellung und Realisation von Konzepten im Medienbereich. Denkbar ist unter Umständen auch eine Zusammenarbeit nach dem Vorbild Oliver Pochers. Dessen "Oliver Pocher Show" wird von der Spiegel TV Infotainment im Auftrag der Pocher Entertainment, die dem Moderator gehört, hergestellt.
Damit stünden die Chancen für einen Auftrag an Pilawas ehemalige Produktionsfirma White Balance wohl eher schlecht. Das Unternehmen ist seit 2005 Teil der MME Moviement. Ende vergangenen Jahres hat Pilawa auch die Geschäftsführung abgegeben.
Noch im Sommer sagte Pilawa, er wolle seine neue Sendung selbst produzieren. "Das ist ein Teil der Vereinbarung", sagte er. Ob White Balance die Produktion übernehmen solle, hing noch im Sommer von "der Flexibilität der MME Moviement AG ab", sagte Pilawa und erklärte: "Sollte das nicht zusammengehen, habe ich die Möglichkeit, mit diesen Mitarbeitern unter einem anderen Firmennamen zu arbeiten".
Damit stünden die Chancen für einen Auftrag an Pilawas ehemalige Produktionsfirma White Balance wohl eher schlecht. Das Unternehmen ist seit 2005 Teil der MME Moviement. Ende vergangenen Jahres hat Pilawa auch die Geschäftsführung abgegeben.
Noch im Sommer sagte Pilawa, er wolle seine neue Sendung selbst produzieren. "Das ist ein Teil der Vereinbarung", sagte er. Ob White Balance die Produktion übernehmen solle, hing noch im Sommer von "der Flexibilität der MME Moviement AG ab", sagte Pilawa und erklärte: "Sollte das nicht zusammengehen, habe ich die Möglichkeit, mit diesen Mitarbeitern unter einem anderen Firmennamen zu arbeiten".



