Nachdem bereits die Jugendschützer der KJM die Sendung ins Visier genommen haben, will auch Norbert Schneider, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), gegen das Kampfsportformat "Ultimate Fighting" beim Sportsender DSF vorgehen. "Ich glaube nicht, dass man hinnehmen muss, wenn im Fernsehen Bilder zu sehen sind, wie sich die Menschen halbtot schlagen", sagte Schneider laut "Süddeutscher Zeitung" beim Jahresempfang der LfM in der vergangenen Woche.Daher solle nun ein Verfahren angestrengt werden, kündigte Schneider an. Welches Verfahren die Medienwächter genau anstrengen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Eine der Möglichkeiten wäre eine Programmbeschwerde, über die dann die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) zu befinden hat. Für Schneider ist der Fall allerdings klar: "In diesem Fall kommen wir ohne Gutachten aus", sagte Schneider.



