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MAZ&More produziert

SWR plant Reihe über Familienbetrieb-Verkäufe

 

Die N24-Tochter MAZ&More arbeitet für den SWR an einer neuen Reihe, in der Inhaber von Familienbetrieben nach einem Nachfolger suchen. Ein ähnliches Format hat auch schon der Bayerische Rundfunk im Programm.

von Uwe Mantel
03.04.2012 - 12:27 Uhr

Gerade im ländlichen Bereich haben es Inhaber von Familienbetrieben schwer, einen neuen Inhaber für das Unternehmen zu finden, der es in ihrem Sinn fortführt. Diese Problemlage, die unter anderem schon im Format "Nachfolger gesucht" mit Thomas Ohrner im Bayerischen Fernsehen behandelt wird, ist auch das Thema einer neuen Sendereihe, die für den SWR geplant wird.

Produziert wird das neue Format dabei von der N24-Tochter MAZ&More, die unter anderem das "Sat.1 Frühstücksfernsehen" produziert, aber auch für andere Sender tätig werden will. Derzeit sucht die Produktionsfirma in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum Einen nach Menschen, die ihre Firma, ihre Praxis oder ihr Geschäft abgeben möchten, sowie ernstzunehmende potentielle neue Inhaber. In der Sendung sollen die Bewerber dem derzeitigen Chef des Betriebs sowie Angestellten und Kunden vorgestellt werden. Bewähren müssen sie sich dann in einer Probearbeitszeit. Das Ganze wird mit der Kamera begleitet, wobei auch die jeweilige Region im Film porträtiert werden soll.

Update 1: Beim "Nachfolger gesucht"-Produzenten blue eyes scheint man über diese Planungen sehr verwundert zu sein. Aus Branchenkreisen heißt es, die Produktionsfirma stimme sich derzeit mit dem Lizenzgeber Zodiak über das weitere Vorgehen ab.

Update 2: Bei MAZ&More bleibt man hingegen gelassen. Castingformate für Jobs gebe es unzählige. Die schlichte Idee, einen Nachfolger zu suchen, sei auch gar nicht schützbar, andernfalls könne es schließlich auch nur ein Modelcasting, ein Gesangscasting etc. geben. Das Format, das man für den SWR produziert, werde sich in Dramaturgie und Machart jedenfalls gravierend vom Blue Eyes-Format unterscheiden. Die Unbedenklichkeit habe man sich auch von zwei unabhängigen Juristen bestätigen lassen.

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