Anfang Juli hat Arnd Festerling das Ruder bei der "Frankfurter Rundschau" übernimmen - und wohl nur wenige kennen das Blatt so gut wie er. Er ist der "FR" seit mehr als 20 Jahren verbunden und will deren Position wieder deutlich stärken. In einem Gespräch mit dem "Medium Magazin" kündigte er eine "deutliche Qualitätssteigerung im Lokalen und Regionalen" an. Am Mantel-Teil mit Informationen über Deutschland und die Welt, den man sich mit den übrigen DuMont-Blättern teilt, will Festerling allerdings festhalten.
Die "Frankfurter Rundschau" müsse die "zentrale Marke für Frankfurt" werden, gibt der neue Chefredakteur die Marschrichtung vor. "Jeder, der Nachrichten aus Frankfurt sucht oder etwas über, um oder in Frankfurt wissen will, muss das mit der 'Frankfurter Rundschau' verbinden." Einen ähnlichen Weg will auch die Brigitte Fehrle gehen. Die neue Chefredakteurin der "Berliner Zeitung" sagte dem "Medium Magazin", ihr Blatt müsse "mehr regionale Geschichten erzählen". Es sei zudem ein Beinruch, "mal einen Text weniger aus Äthiopien und einen mehr aus Köpenick" zu erzählen.
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