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Murdoch will alles

Sky: Abschied von der Börse rückt näher

 

Nur noch vier Prozent am deutschen Sky gehören nicht dem britischen Mutterkonzern. Doch das soll sich bald ändern: Den verbliebenen Aktionären sollen nun für die Herausgabe ihrer Wertpapiere eine Abfindung bekommen.

von Alexander Krei
18.02.2015 - 14:30 Uhr

Sky Deutschland wird sich wohl schon bald von der Börse verabschieden. Der britische Mutterkonzern hat angekündigt, seinen 96-prozenzigen Anteil an der deutschen Tochter auf 100 Prozent aufzustocken. Die Minderheitsaktionäre, die die restlichen vier Prozent der Anteile halten, sollen für die Herausgabe ihrer Aktien eine Abfindung erhalten. Die Höhe des Betrags steht noch nicht fest, orientiert sich allerdings unter anderem am Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate. Sky selbst sprach von einer "angemessenen Barabfindung".

Mitte vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass Rupert Murdoch an einem europäischen Pay-TV-Giganten arbeitet und BSkyB sowohl Sky Deutschland als auch Sky Italia übernimmt, um die Unternehmen unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen. Im Herbst hatte die Europäische Kommission grünes Licht für die Übernahme durch BSkyB gegeben. Der nun bekannt gewordene Zwangsausschluss der übrigen Aktionäre ist nun quasi der letzte Schritt der Übernahme. Im Gegensatz zu Sky Deutschland gehörte Sky Italia ohnehin zu 100 Prozent zu Murdoch.

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