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"In aller Freundschaft"?

Verlagsleiter Michael Plasse verlässt den "Spiegel"

 

Die Spiegel-Gruppe hat bestätigt, dass Verlagsleiter Michael Plasse das Haus verlässt. 13 Jahre war er für die Gruppe tätig. Zuvor hatte es Spekulationen über interne Unstimmigkeiten gegeben, die jetzt wohl zur Trennung führten.

von Alexander Krei
13.10.2017 - 11:16 Uhr

Kaum mehr als zwei Jahre ist es her, dass Michael Plasse, Geschäftsführer der "Manager Magazin"-Verlagsgesellschaft, zum Verlagsleiter des Spiegel-Verlags befördert wurde - doch jetzt trennen sich die Wege. Offiziell heißt es, dass Plasse die Spiegel-Gruppe "in aller Freundschaft" verlässt, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Der "Horizont" spekuliert jedoch über interne Umstimmigkeiten, die zu der Trennung geführt haben sollen.

Die Aufgaben von Michael Plasse übernimmt nun zusätzlich Geschäftsführer Thomas Hass. "Michael Plasse ist seit 2004 in leitenden Funktionen für die Spiegel-Gruppe tätig. Ihn und mich verbinden 13 Jahre der engen und sehr guten Zusammenarbeit", sagte Hass am Freitag. "Er ist ein hoch geschätzter und im Mediengeschäft ausgesprochen erfahrener Kollege, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass sich unsere gedruckten und digitalen publizistischen Angebote in einem herausfordernden Markt erfolgreich behaupten."

Plasse habe die Restrukturierung des Verlags und insbesondere die Neuaufstellung der Vermarktungsorganisation Spiegel Media erfolgreich vorangetrieben und umgesetzt. "Ich danke ihm für sein großes Engagement und wünsche ihm nur das Beste für seine private und berufliche Zukunft", so Hass. Plasse hatte sich dem "Horizont"-Bericht zufolge stets für eine völlige Eigenständigkeit des "Spiegel" im Werbemarkt ausgesprochen. Der kürzlich bekannt gewordene Eintritt in die Ad Alliance von Gruner + Jahr und RTL passte da womöglich nicht so recht ins Bild.

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