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EU-Kommission macht Auflagen

Fox-Übernahme: Disney muss sich von A+E trennen

 

Die milliardenschwere Fox-Übernahme durch Disney ist von der EU unter Auflagen erlaubt worden. Der Konzern muss sich in Europa von seinen Anteilen an A+E Networks trennen. Die US-Behörden hatten den Deal schon durchgewunken.

von Alexander Krei
07.11.2018 - 10:47 Uhr

Die EU hat die Übernahme von 21st Century Fox durch Walt Disney erlaubt. Allerdings muss sich Disney an bestimmte Auflagen halten und nach Angaben der EU-Kommission seine Beteiligungen an allen Dokumentationssendern in Europa veräußern. Dazu zählt unter anderem A+E Networks, das Sender wie A&E Network oder The History Channel betreibt.

Bei A+E Networks handelt es sich um ein Joint Venture mit Hearst Communication. Beide Unternehmen betreiben zusammen auch den Sender Lifetime. Abseits davon sind jedoch keine weiteren Verkäufe erforderlich. So gebe es hinsichtlich von Produktion und Vertrieb von Kinofilmen mit Sony oder Universal ausreichend Konkurrenz auf dem Markt.

Die amerikanischen Behörden hatten bereits im Sommer grünes Licht für den milliardenschweren Deal gegeben. Die Genehmigung war allerdings an die Bedingung geknüpft, dass 22 regionale Sportsender von Fox verkauft werden.

Ursprünglich hatten sich Disney und Fox bereits vor knapp zwei Jahren darauf verständigt, einen großen Teil des Film- und Fernsehgeschäfts von Rupert Murdoch zu übernehmen. Danach stieg allerdings auch Comcast ins Bieterrennen ein - und trieb den Preis für Disney auf mehr als 71 Milliarden US-Dollar.

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