Merz gegen Merz © ZDF/Martin Rottenkolber
Start Mitte April

ZDF zeigt Comedyserie mit Herbst und Frier als Mini-Event

 

Die vor einem Jahr angekündigte Comedyserie mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst, "Merz gegen Merz", hat einen Sendetermin. In Mainz hat man sich für eine Event-Programmierung entschieden: Die acht Folgen laufen innerhalb weniger Tage.

von Timo Niemeier
27.02.2019 - 10:43 Uhr

Das ZDF hat einen Ausstrahlungstermin für die Comedyserie "Merz gegen Merz" angekündigt, in der Annette Frier und Christoph Maria Herbst die Hauptrollen spielen werden. Die Serie ist erstmals am 18. April um 22:15 Uhr mit einer Doppelfolgen zu sehen. Maybrit Illner muss mit ihrer wöchentlichen Talkshow allerdings nicht weichen, an diesem Tag, Gründonnerstag, hätte das Format ohnehin pausiert.

Auf Nachfrage erklärt das ZDF, dass die weiteren sechs Folgen von "Merz gegen Merz" in den Tagen nach der Premiere zu sehen sein werden. Weiter geht es am Samstag, den 20. April. Und auch am Sonntag und Montag zeigt man jeweils zwei Folgen, so hat man innerhalb weniger Tage die Comedyserie gezeigt. Diese Art der Programmierung ist für das ZDF eher ungewöhnlich. Der damalige Kabarett- und Comedy-Chef des ZDF, Stephan Denzer, räumte schon vor rund einem Jahr gegenüber DWDL.de ein, dass die Suche nach einem Sendeplatz nicht leicht werden wird.

In "Merz gegen Merz" geht es um Anne (Annette Frier) und Erik Merz (Christoph Maria Herbst), die schon lange verheiratet sind, als ihnen auffällt, dass sie eigentlich keine Liebe, sondern nur noch Alltag leben. Die beschlossene Scheidung umzusetzen, ist gar nicht so leicht, denn die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn (Philip Noah Schwarz), sondern arbeiten beide in der Firma von Annes Vater Ludwig (Michael Wittenborn), bei dem ausgerechnet jetzt Demenz festgestellt wird. Und unter diesen Umständen will der nicht auf seinen Schwiegersohn in der Firma verzichten. Anne und Erik müssen also zwangsläufig miteinander auskommen, was ihrer Paartherapeutin Frau Dr. Heller (Lena Dörrie) viel Arbeit und Honorar einbringt. Da werden Schrankwände quer durch das Wohnzimmer gestellt, Freundinnen ausgespannt, Businesspläne torpediert und gleichzeitig eine gescheiterte Ehe in wortgewaltigen Therapiesitzungen aufgearbeitet.

Das ZDF setzt übrigens nicht nur vor der Kamera auf bekannte Gesichter. So ist auch Ralf Husmann als Creative Producer und Headwriter bei "Merz gegen Merz" an Bord. Husmann ist auch das Mastermind hinter der ehemaligen ProSieben-Serie "Stromberg". Zuletzt entwickelte er neben der ZDF-Comedyserie auch ein neues Fiction-Projekt mit Klaas Heufer-Umlauf (DWDL.de berichtete). Die Produktionsfirma hinter "Merz gegen Merz" ist Network Movie Köln.

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