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Für 90 Cent

Tägliche "Sportzeitung" testweise auch am Kiosk

 

Seit dem Herbst können Lufthansa-Passagiere die tägliche "Sportzeitung" kostenlos lesen. In diesen Tagen testet der Deutsche Sport Verlag auch den Einzelverkauf am Kiosk. DWDL.de hat nachgefragt.

von Jochen Voß
09.02.2007 - 12:05 Uhr

Foto: Die SportzeitungDie „Sportzeitung“ aus dem Deutschen Sportverlag (DSV), die im vergangenen Herbst an den Start ging und seitdem exklusiv für die Passagiere der Lufthansa als Bordlektüre distribuiert wird, ist derzeit – zumindest an Verkaufsstellen in Köln – auch im freien Handel verfügbar. Für 90 Cent bekommt der Sportfan neben tagesaktuellen Informationen auch Hintergründe vor allem aus dem Themenfeld Sport als Wirtschaftsfaktor auf 24 Seiten im Tabloid-Format geboten.

Um einen "Minimaltest" handelt es sich bei dem Verkauf über den stationären Handel, wie DSV-Geschäftsführer Philipp Fleischmann gegenüber DWDL.de erklärt. Damit wolle man "auf einem begrenzten Verkaufsgebiet Vertriebsstrukturen überprüfen". Eine bundesweite Distribution der "Sportzeitung" sei nicht das Ziel des Verlages. "Das ist vor unserem derzeitigen Produktionshintergrund keine Option", so Fleischmann.
 
Viel mehr wolle man mit dem Testverkauf, über dessen Details sich der Verlag in Schweigen hüllt, auch von anderen Lesergruppen, als den Lufthansa-Kunden eine Rückmeldung zur inhaltlichen Qualität des Blattes bekommen. Dafür führt der Verlag derzeit auch eine Leserbefragung durch, mit der auch ergründet werden soll, ob ein Teilvertrieb im freien Handel überhaupt denkbar wäre.
 
 
Überdies habe man mit der Lufthansa einen sehr guten Partner an Bord, erklärt Fleischmann. Mit einer Abgriffquote von 90 bis 100 Prozent bringt der Verlag täglich 13.000 Exemplare des Blattes, dass sich vornehmlich an Führungskräfte richtet, unter die Passagiere. Auch das Anzeigengeschäft sei gut angelaufen.

Im Feburar wurde zudem personell aufgestockt bei der "Sportzeitung". Der Gründungs-Redaktionsleiter Bodo Höche wurde stellvertretender Chefredakteur, den Platz an der Spitze nimmt Grischa Brower-Rabinowitsch ein, der seit dem 1. Februar die Geschicke des Blattes leitet. Brower-Rabinowitsch kommt vom "Handelsblatt" und war dort Leiter des Sportressorts.
 
Mit dieser Personalentscheidung will das Blatt, das über den Sport auch als gesellschaftliches Phänomen berichten will, seine Orientierung auch an wirtschaftlich relevanten Themen unterstreichen. Der neue Chefredakteur war bereits seit der Gründung des Blattes in die Entwicklung mit einbezogen.

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