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Radio-Update vom 14. September

Klassische Spots für Podcasts, Webradios steigern Umsatz

 

Während man bei der Monetarisierung von Podcasts bislang quasi ausschließlich auf Native Advertising angewiesen war, hat RMS nun eine Lösung vorgestellt, mit der sich Adserver-basiert klassische Spots ausspielen lassen. Außerdem: Erste Ergebnisse des Webradio-Monitors

von Uwe Mantel
14.09.2017 - 12:04 Uhr

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Bei der Vermarktung von Podcasts setzte man bislang ausschließlich auf Native Advertising. Das will RMS nun ändern: Anlässlich der dmexco startete man mit der AdServer-basierten Vermarktung von Podcasts in Deutschland. Künftig können Werbekunden also auch Audiospots buchen, die dann beispielsweise dynamisch als Pre-Stream-Ads vor Podcasts ausgespielt werden. Dabei wird mit der Lösung von RMS die Ausspielung der Werbung sowohl beim Streaming als auch beim Herunterladen garantiert. Frank Bachér, Leiter Digitale Medien bei RMS, erklärt dazu: "Der digitale Audiomarkt ist absolut reif für diesen Schritt. Angebote im hochwertigen Podcast-Umfeld wachsen ebenso dynamisch wie ihre Nutzung. Für die Publisher dieses Audiocontents ergeben sich nun mit einer standardisierten technischen Lösung vollkommen neue Erlöschancen." Das Portfolio des neuen Angebots wird zunächst vor allem aus Podcasts der großen durch RMS vermarkteten Audio Brands bestehen. Zudem werden Aggregatoren, die diverse Podcasts in einem Angebot bündeln, demnächst eingebunden.

Foto: Pixelquelle
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Unterdessen erzielen auch Webradio-Anbieter und andere Online-Audio-Angebote immer höhere Umsätze. Für 2017 wird ein Anstieg der Werbeumsätze um satte 40 Prozent auf 35 Millionen Euro erwartet, wie erste Ergebnisse des Webradio-Monitors zeigen Für 2019 werden gar 63 Millionen Euro erreicht werden.. Besonders dynamisch wachsen dabei die mobilen Werbeumfelder. Der Anteil mobiler Online-Audioabrufe liegt bereits bei 34 Prozent. Laut Nutzerbefragung findet bei den Online-Audio-Hörern (ab 14 Jahren) bereits 50 Prozent des gesamten Audio- und Musikkonsums, einschließlich Radio- und Webradio-Nutzung, 2017 online statt.

Webradiomonitor
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Besonders stark werden Live-Radio- und Musik-Streaming nachgefragt - allen voran die klassischen Radiomarken bei ihrer Eins-zu-eins-Übertragung im Internet. Sie werden von 71 Prozent der befragten Online-Audio-Nutzer mindestens gelegentlich genutzt, gefolgt von Video-Streaming-Diensten (56 Prozent), Musik-Streaming-Diensten (55 Prozent), Online-Submarken der Simulcast-Radios (29 Prozent), Online-Only-Radios (28 Prozent), Podcasts (17 Prozent), Radio-Aggregatoren (11 Prozent) und User-Generated Radios (3 Prozent). Mit 76 Prozent geben besonders viele der Online-Audio-Nutzer an, ihre Webradio- und Audio-Angebote auch zu Hause zu hören. Im Auto sind es 31 Prozent, im Zug 27 Prozent, bei der Arbeit 25 Prozent, auf Partys und Veranstaltungen 22 Prozent, im öffentlichen Nahverkehr und beim Sport jeweils 21 Prozent, zu Fuß unterwegs 20 Prozent, beim Einschlafen 19 Prozent, beim Aufwachen 15 Prozent und auf dem Fahrrad 12 Prozent. 17 Prozent der werbefinanzierten Online-Audioanbieter berichten von steigenden Zugriffszahlen.

The Radio Group
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Die Radio Group mit ihren Lokalsendern in den Sendegebieten Bad Kreuznach, Bitburg, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Landau, Neustadt a. d. Weinstraße, Pirmasens, Trier, Wittlich und Zweibrücken und das Rockland Radio müssen sich keine Sorgen um ihre UKW-Frequenzen machen: Bei der turnusgemßen Ausschreibung durch die LMK meldeten keine anderen Bewerber ihr Interesse an, sodass alles auf eine Verlängerung der Lizenzen hinausläuft. Unterdessen hat die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern Privatradios aufgefordert, mögliches Interesse an der Nutzung regionaler und landesweiter von DAB+-Kapazitäten zu bekunden. In einem ersten Schritt soll geprüft werden, wie groß der Bedarf überhaupt ist und ob eine ausreichende Auslastung der Multiplexe sichergestellt werden könnte. Der Call for Interest läuft noch bis Mitte Oktober.

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