Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika © RTL / Skowski/Gregorowius
RTL und Sat.1 mit Dokusoap-Problemen

"Wild Girls" endet schwach, mauer Start für Mobbing

 

Die Realityshow "Wild Girls" hat RTL auch zum Finale miese Quoten beschert. Da half es auch nichts, dass sich das Format zumindest den Tiefpunkt aus der Vorwoche hinter sich ließ. Sat.1 tat sich derweil am späten Abend schwer.

von Alexander Krei
22.08.2013 - 08:54 Uhr

Am Mittwochabend kommt RTL seit Wochen auf keinen grünen Zweig. Dass sich daran zum Finale von "Wild Girls - Auf Highheels durch Afrika" noch einmal etwas ändern würde, war allerdings nicht zu erwarten. Am Mittwoch brachte der Kölner Sender seine Realityshow nun mit einer Doppelfolge schnell zu Ende und musste noch einmal erwartungsgemäß schlechte Quoten über sich ergehen lassen. Zwar erholten sich die wild gewordenen Sterchen leicht vom Tiefstwert der Vorwoche, doch mit nur 1,08 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern und einem Marktanteil von 11,2 Prozent sah es einmal mehr äußerst enttäuschend aus.

Marktanteils-Trend: Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika
Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika

Hinzu kommt, dass "Wild Girls" bei den 14- bis 59-Jährigen, auf die man bei RTL neuerdings blickt, sogar noch schlechter abschnitt - dort kam das Finale am Mittwochabend nicht über miese 9,5 Prozent Marktanteil hinaus. Insgesamt wollten gerade mal 1,79 Millionen Zuschauer die letzte Folge sehen. "Stern TV" konnte mit seinem Sommerspecial danach zwar fast alle Zuschauer halten, schnitt mit lediglich 12,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen aber ebenfalls nicht gerade ruhmreich ab. Sat.1 machte aus der RTL-Schwäche einmal mehr zu wenig, auch wenn der Marktanteil der "Strengsten Eltern der Welt" zunächst mit 10,9 Prozent auf das zuletzt Ende Juli erreichte Rekord-Niveau anstieg.

2,21 Millionen Zuschauer sahen diesmal zu und damit über 300.000 mehr als noch vor einer Woche. Dem neuen Doku-Format "Schluss mit Mobbing" half das allerdings überhaupt nicht. Die Sendung hielt direkt im Anschluss lediglich 1,27 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher und sackte in der Zielgruppe auf völlig enttäuschende 7,6 Prozent Marktanteil ab. Das war dann auch keine gute Vorlage für das danach gezeigte Sat.1-Sommerinterview mit Bundeskanzlerin Merkel, das zu später Stunde mit gerade mal noch 4,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen für den Tiefpunkt des Abends sorgte. Lediglich 560.000 Zuschauer blieben hier noch dran.

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