Promi Big Brother © SAT.1
Deutlicher Aufschwung

Pam hilft "Promi Big Brother" aus der Quoten-Krise

 

Um die Quoten zu retten waren Sat.1 und Endemol bereit, für Pamela Anderson zentrale Elemente des Formats aufzugeben - wurden dafür aber am Dienstag mit der stärksten Quote seit der Auftaktshow belohnt. Schon zuvor lief's recht gut für Sat.1

von Uwe Mantel
25.09.2013 - 09:04 Uhr

Angesichts der nach dem Start auf ein enttäuschendes Niveau gefallenen Quoten, holte Sat.1 am Dienstag nun auch noch Pamela Anderson zu "Promi Big Brother" - und war dafür sogar bereit, zentrale Elemente der Sendung aufzugeben: Sie macht lediglich einen Teilzeit-Job, schläft nachts im Hotel und kommt erst gegen Mittag zurück zu den übrigen Bewohnern, darf nicht rausgewählt werden etc. Doch den Quoten hat Pamela Andersons Einzug offenbar geholfen: Die fielen zum ersten Mal seit dem Auftakt-Wochenende wieder richtig stark aus.

So schalteten am Dienstag 2,08 Millionen Zuschauer ein, das waren etwa 300.000 mehr als an den Tagen zuvor. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum war mit 11,5 Prozent zum ersten Mal seit der Auftaktshow am Freitag vorletzter Woche wieder zweistellig. Auch in der Zielgruppe 14-49 wurde mit 16,3 Prozent der beste Marktanteil seit der ersten Sendung erzielt, die damals stolze 22,3 Prozent Marktanteil holte.

Marktanteils-Trend: Promi Big Brother
Promi Big Brother

Zufrieden sein kann Sat.1 unterdessen diesmal auch mit seinem Film um 20:15 Uhr: "Nichts mehr wie vorher" mit Annette Frier verfolgten ab 20:15 Uhr 3,27 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 11,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 12,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Der Polittalk "Eins gegen Eins" konnte vom starken Vorlauf durch "Promi Big Brother" übrigens nicht allzu stark profitieren: Ab 23:45 Uhr sahen im Schnitt 520.000 Zuschauer zu. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 7,1 Prozent. Das war zwar der beste Wert in diesem Herbst - allerdings auch zur spätestens Sendezeit erst ab 23:45 Uhr.

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