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The Big Bang Theory © Warner Bros. Television
"Undateable" bleibt Abschalter, aber...

Höhere "Big-Bang"-Dosis schadet "Rach Undercover"

 

ProSieben hat die "Big Bang Theory"-Dosis am Montagabend nun wieder auf drei Folgen erhöht und kann damit prompt den Dreifach-Sieg einfahren. Das bekam auch RTL zu spüren, wo sich "Rach Undercover" stärkerer Konkurrenz gegenübersah

von Uwe Mantel
29.09.2015 - 09:15 Uhr

Nachdem sich "Undateable" in den vergangenen beiden Wochen als massiver Abschalter entpuppt hat, greift ProSieben am Montagabend mal wieder auf das altbekannte Rezept zurück: Einfach noch mehr "Big Bang Theory" zeigen. Die Dosis wurde am Montagabend nun von zwei auf drei Folgen erhöht - und das zeigte zumindest teilweise die erhoffte Wirkung. So kam die neue Folge um 20:15 Uhr bereits auf herausragende 18,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Wiederholung einer alten Folge holte im Anschluss 18,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und auch ab 21:15 Uhr blieb mit einem weiteren "Big-Bang"-Aufguss der Marktanteil noch bei sehr starken 16,6 Prozent. Damit belegte ProSieben die ersten drei Plätze in den Tagescharts.

"Undateable" bleibt aber auch in Einzelfolgen um 21:45 Uhr ein völliger Abschalter. Die Serie verliert im Vergleich zu "The Big Bang Theory" über die Häflte der Zuschauer, die Reichweite sackt von 2,23 auf 1,08 Millionen ab. Der Marktanteil in der Zielgruppe lag mit 9,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen auf einem vor allem angesichts des Vorlaufes weiterhin völlig enttäuschenden Niveau. "Undateable" macht damit auch weiterhin "Circus HalliGalli" das Leben schwer. Mit 10,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe bleiben Joko und Klaas derzeit unter ihren Möglichkeiten. "TV Total" holte später am Abend dann immerhin wieder 11,4 Prozent, auch hier gab es aber schon deutlich stärkere Montage.

Dass ProSieben die Zuschauer aber nicht nur bis 21:15 Uhr, sondern eine halbe Stunde länger halten konnte, bekam wohl nicht zuletzt auch RTL zu spüren. Dort musste "Rach Undercover" angesichts der stärkeren Konkurrenz mit einem spürbaren Quotenrückgang leben. Von über 16 sank der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe auf 14,4 Prozent - lag damit aber noch immer klar über dem RTL-Senderschnitt. 3,41 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu, über eine halbe Million weniger als bei den ersten beiden Folgen.

Schwächer lief es am Montag allerdings auch bereits für "Wer wird Millionär", das mit 4,7 Millionen Zuschauern die bislang schwächste Reichweite seit der Rückkehr aus der Sommerpause holte. Den Tagessieg beim Gesamtpublikum musste Jauch dem ZDF-Film "Engel unter Wasser" überlassen, den 5,22 Millionen Zuschauer verfolgten. Bei den 14- bis 49-jährigen tat sich das RTL-Quiz mit 11,3 Prozent Marktanteil ebenfalls noch schwerer als zuletzt und fiel noch deutlicher unter den RTL-Senderschnitt.

Bei Sat.1 ging unterdessen "Forever" mit den gewohnt unspektakulären Quoten zu Ende. Im Schnitt erreichte die Serie am Montagabend 9,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe - und so sah es auch zum Abschied aus: 9,3 Prozent für die erste Folge um 20:15 Uhr, 9,8 Prozent für die zweite ab 21:15 Uhr. Die Serie war damit gutes Füllprogramm, brachte den Sender aber auch nicht voran. 1,98 Millionen Zuschauer nahmen am Montagabend Abschied von "Forever".

Marktanteils-Trend: Forever


Forever

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