Ingo Lenßen © Sat.1 Gold
Vor allem ältere Zuschauer

Solider Einstand für Lenßens Rechtsberatung

 

Am Donnerstagabend gab Ingo Lenßen live Rechtsberatung bei Sat.1 Gold. Bei den Jüngeren tat sich das Format schwer, alles in allem lief's aber nicht schlecht. Bei RTL Nitro tat sich "Hammerzeit" erneut schwer, bei Sixx startete "Beauty and the Beast" mau

von Uwe Mantel
30.10.2015 - 10:06 Uhr

Ingo Lenßen antwortet live auf Rechtsfragen von Zuschauern, die sich telefonisch einwählen können - Sat.1 Gold verzichtete bei seinem neuesten Format auf teuren Schnickschnack - und fuhr damit letztlich gar nicht schlecht. Denn immerhin 290.000 Zuschauer hörten und sahen am Donnerstagabend rund 75 Minuten lang zu, das entsprach beim Gesamtpublikum soliden 1,4 Prozent Marktanteil. Lenßen sprach dabei vor allem ältere Zuschauer an, bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei nur 0,8 Prozent - allerdings wurde Sat.1 Gold ja eigentlich auch gegründet, um ein älteres Publikum zu erreichen. Insofern war der Start durchaus solide, wenngleich natürlich auch ausbaufähig.

Eigenproduktionen gab's am Donnerstag auch wieder bei RTL Nitro. Zufrieden sein kann man mit einer weiteren Ausgabe der Musikshow "Formel Eins": 270.000 Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei guten 1,6 Prozent. "Hammerzeit" konnte davon allerdings nicht profitieren und fiel im Anschluss auf deutlich zu schwache 0,5 Prozent in der klassischen Zielgruppe zurück. Insgesamt sackte die Zuschauerzahl nach "Formel Eins" um mehr als zwei Drittel auf 80.000 ab.

Bei Sixx startete unterdesen "Beauty and the Beast" eher mau in die neuen Folgen. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag mit 1,0 Prozent klar unter dem Sixx-Senderschnitt. 170.000 Zuschauer sahen insgesamt zu. "iZombie" zählte danach 100.000 Zuschauer mehr und ließ den Marktanteil in der Zielgruppe auf 2,0 Prozent steigen. "Big Brother" hielt sich mit 1,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen immerhin auf einem ordentlichen Niveau, wenngleich das weiterhin nicht den Werten entspricht, die man sich im Vorfeld von einer so teuren Produktion erwartet hatte.

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