Kitchen Impossible © Vox/Nady El-Tounsy
Sind Eigenproduktionen die Lösung?

"Kitchen Impossible" hilft Vox am Montag auf die Beine

 

Obwohl Vox nur eine Wiederholung ins Programm nahm, schlug sich "Kitchen Impossible" auf Anhieb deutlich besser als die Serien, die der Sender zuletzt am Montagabend zeigte. Für die Comedyshows von RTL II gab's hingegen keine Besserung.

von Alexander Krei
19.07.2016 - 09:16 Uhr

Noch vor einer Woche dümpelte Vox am Montagabend mit neuen Folgen von "Arrow" im Marktanteils-Bereich von teils weniger als vier Prozent in der Zielgruppe - enttäuschende Zahlen für die US-Serie, die längst nicht das einzige Serien-Sorgenkind des Kölner Senders ist. Umso spannender ist daher nun der Testlauf, den sich Vox neuerdings verordnet hat: Seit dieser Woche versucht man auch am Montagabend sein Glück mit Eigenproduktionen, wenngleich mit "Kitchen Impossible" zunächst nur eine Wiederholung auf dem Plan stand.

Doch obwohl deren Ausstrahlung erst wenige Monate zurückliegt, sorgte die Kochshow mit Tim Mälzer auf Anhieb für einen kräftigen Aufschwung. In der Zielgruppe kletterte der Marktanteil auf stolze 8,7 Prozent, womit es sogar gelang, die Dokusoap-Konkurrenz von RTL II zu überholen. Insgesamt waren 1,07 Millionen Zuschauer dabei. Dass Vox im Anschluss schlicht noch einmal die "Prominent!"-Folge vom Abend zuvor wiederholte, wurde vom Publikum jedoch abgestraft: Mehr als 430.000 Zuschauer und ein Marktanteil von 4,8 Prozent in der Zielgruppe waren damit nicht zu holen.

RTL II brachte es derweil mit "Traumfrau gesucht" zu Beginn des Abends auf einen Marktanteil von 6,6 Prozent in der Zielgruppe und steigerte sich mit seinem "Reimanns"-Doppel anschließend auf gute 7,8 Prozent. Insgesamt waren hier zunächst 1,33 Millionen Zuschauer dabei, ehe sich um 22:15 Uhr noch 1,21 Millionen für die Auswanderer-Geschichten interessierten. Damit sorgte Konny Reimann hier für schnelle Besserung, nachdem man den "Comedy Clip-Club" wegen schwacher Quoten kurzerhand um eine Stunde nach hinten geschoben hat.

Viel half das aber nicht: Die neue Ausgabe der Show blieb mit einem Marktanteil von 3,9 bei den 14- bis 49-Jährigen blass und auch die auf nach Mitternacht verbannten "Comedy Champions" hatten angesichts von nur 270.000 Zuschauern sowie 3,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe nur sehr wenig zu melden.

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