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© ARD/Paul Ripke/Brainpool TV
Quizschiene im Ersten

"Rate mal, wie alt ich bin" hat noch Luft nach oben

 

Die neue Rateshow mit Matthias Opdenhövel tat sich zum Auftakt noch schwer. Auch "Gefragt – gejagt" muss nach zwei quizfreien tagen aber erst noch zur gewohnten Stärke zurückfinden. Die Primetime wurde unterdessen von den Krimis im ZDF dominiert.

von Marcel Pohlig
03.12.2016 - 09:49 Uhr

Über zu wenig Auswahl kann sich Das Erste bei seiner Quiz-Schiene am Vorabend mittlerweile nicht mehr beklagen, mit "Rate mal, wie alt ich bin" schickte der Sender erfreulicherweise aber dennoch auch noch einmal eine neue Idee ins Rennen. Zum Start besteht für das von Matthias Opdenhövel moderierte Format nun aber erst einmal noch Luft nach oben. 1,95 Millionen Zuschauer verfolgten die Show im Schnitt, die es damit auf einen Marktanteil von 8,4 Prozent brachte. In der jungen Zielgruppe schalteten im Schnitt 360.000 Zuschauer ein, womit Das Erste 5,7 Prozent erzielte.

Nach zwei wintersportbedingten Abenden völlig ohne Quiz tat sich zuvor aber auch "Gefragt – Gejagt" bei der Rückkehr auf den täglichen Sendeplatz um 18:00 Uhr noch schwerer als gewohnt. 2,06 Millionen Zuschauer schalteten die Quizshow diesmal ein. Alexander Bommes erreichte damit einen Marktanteil von soliden 11,1 Prozent. Gegen das ZDF war die Quizshow dabei chancenlos: Die "SOKO Wien" ermittelte äußerst stark vor 3,63 Millionen Zuschauern und erreichte damit insgesamt 18,8 Prozent. Das ZDF spricht mit dem Krimi vor allem Ältere an; in der jungen Zielgruppe begegneten sich die "SOKO Wien" und "Gefragt – Gejagt" mit jeweils 250.000 Zuschauern auf Augenhöhe.

In der Primetime hatte dann ohnehin wieder das ZDF die Nase vorn. "Die Chefin" meldete sich dort zur besten Sendezeit mit 5,16 Millionen Zuschauern und 17,4 Prozent äußerst stark zurück und zog auch die Jungen in den Bann. 860.000 junge Krimifans schalteten das ZDF ein, womit neuneinhalb Prozent erreicht wurden. Die "SOKO Leipzig" erreichte anschließend in der Zielgruppe noch gute 9,1 Prozent und ermittelte insgesamt vor 4,69 Millionen Zuschauern. Die Mainzer erreichten damit einen guten Marktanteil von 15,9 Prozent. Die "heute-show" unterhielt am späteren Abend im Schnitt 3,75 Millionen Zuschauer, ehe das monatliche "Sketch History" noch 2,17 Millionen Zuschauer unterhielt und damit 10,7 Prozent erzielte. In der Zielgruppe blieben 640.000 Zuschauer beziehungsweise 9,0 Prozent nach der "heute-show" dran, die übrigens 990.000 Zuschauer in der Zielgruppe unterhielt und damit 11,8 Prozent erreichte.

Mau verlief der Abend unterdessen für den Freitagsfilm im Ersten. "Maria, Argentinien und die Sache mit den Weißwürsten", was wirklich der Titel dieses Fernsehfilms ist, erreichte im Schnitt nur 2,89 Millionen Zuschauer und damit nicht mehr als 9,7 Prozent. In der jungen Altersgruppe sahen im Schnitt 450.000 Zuschauer zu, womit Das Erste lediglich 4,8 Prozent erzielte. Der "Tatort" am späteren Abend steigerte sich hier aber immerhin auf 660.000 Zuschauer und 7,9 Prozent. Insgesamt sahen 2,83 Millionen Zuschauer den Fall "Nie wieder frei sein".

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