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Im sehr schwachen Umfeld

Mieser ProSieben-Einstand: "Man with a Plan" enttäuscht

 

Am Nachmittag startete ProSieben die Sitcom "Man with a Plan", konnte damit aber kaum Zuschauer erreichen. Ohnehin lief es für ProSieben nachmittags aber sehr mau. Im Ersten punktete man derweil mit dem Confederations-Cup und auch Ina Müller sorgte für Freude.

von Marcel Pohlig
18.06.2017 - 09:17 Uhr

Am Samstag fällt das Sitcom-Line-Up in der ProSieben-Daytime etwas abwechslungsreicher aus. Dort läuft am späten Mittag nicht nur "Fresh Off the Boat", sondern seit dieser Woche auch die neue Sitcom "Man with a Plan", in der Matt LeBlanc die Hauptrolle spielt. Viele haben das zum Auftakt aber nicht mitbekommen: Lediglich 170.000 Zuschauer sahen die erste Folge am Nachmittag in der Zielgruppe, womit ProSieben miese 5,4 Prozent erzielte. Und von diesen wenigen Zuschauern war offenbar auch nicht jeder überzeugt: Die zweite Folge musste sich nämlich mit 140.000 Zuschauern und noch mieseren 4,3 Prozent begnügen. Insgesamt sahen zunächst 300.000 und dann 260.000 Zuschauer zu.

"Man with a Plan" war damit das schwächste Glied in der ProSieben-Daytime, die am Samstag aber zu keiner Zeit wirklich überzeugen konnte. Vier Folgen "Two and a Half Men" bewegten sich direkt vor dem Neustart auch nur zwischen 6,1 und 7,3 Prozent und das besagte "Fresh Off the Boat" ist ohnehin kein Hit und erreichte auch diesmal nur Werte von 5,7 und 6,5 Prozent. Am besten lief es da mittags noch für die "Simpsons", die rund 300.000 Zuschauer in der Zielgruppe unterhielten und 9,9 beziehungsweise 9,5 Prozent erzielten. "The Big Bang Theory" tat sich am späten Nachmittag nach "Man with a Plan" erst einmal schwer und brachte es nur auf 5,9 Prozent, steigerte sich mit einer zweiten Folge aber immerhin schon auf 8,4 Prozent.

Zu dieser Zeit rollte im Ersten langsam der Ball an. Im Confederations-Cup trafen Russland und Neuseeland aufeinander und begeisterten damit 2,09 Millionen Zuschauer. Das Erste erzielte damit gute 16,7 Prozent und konnte auch einige jüngere Zuschauer anlocken. 410.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren verfolgten die Übertragung nämlich, womit Das Erste einen Marktanteil von guten 10,9 Prozent markierte. Die Rahmenberichterstattung wurde zuvor von 1,37 Millionen Zuschauern gesehen; die DTM am Nachmittag von durchschnittlich nur 760.000 Zuschauern. Die Rennserie erreichte damit lediglich 7,4 Prozent und war auch beim jungen Publikum mit 190.000 Zuschauern und 5,7 Prozent kein Renner.

Dafür konnte Ina Müller aber die jüngeren Zuschauer unterhalten. Die Rückkehr von "Inas Nacht" wurde am fortgeschrittenen Abend von durchschnittlich 420.000 Zuschauern in der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen gesehen. Das Erste erreichte damit einen Marktanteil von 8,6 Prozent, was deutlich mehr ist als das Programm sonst im Monatsschnitt gewohnt ist und womit man sich auch oberhalb des Schnitts der bisherigen Staffeln bewegte. Insgesamt schalteten 1,25 Millionen Zuschauer die erste neue Ausgabe ein, womit Ina Müller immerhin der ihr sonst so oft verwehrter Sprung in die Zweistelligkeit gelang. 10,1 Prozent erreichte Das Erste mit der Show.

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