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Guten Morgen Deutschland © MG RTL D
"Guten Morgen Deutschland"

Früheres Aufstehen hat sich für RTL nicht gelohnt

 

Dass RTL sein Frühmagazin "Guten Morgen Deutschland" eine Woche lang früher startete als gewohnt, hat den Quoten nicht geholfen. Sat.1 zeigte sich völlig unbeeindruckt. Am Nachmittag kommen dafür gute Nachrichten von den "Superhändlern".

von Alexander Krei
13.10.2018 - 09:16 Uhr

Eine Woche lang wollte RTL herausfinden, ob es der Quote hilft, wenn "Guten Morgen Deutschland" schon um 5:30 Uhr startet - und damit parallel zu den Frühmagazinen von ARD, ZDF und Sat.1. Sofern fünf Ausgaben wirklich aussagekräftig sind, bleibt zum Ende dieser Woche festzuhalten, dass sich das frühe Aufstehen für die Moderatoren nicht gelohnt hat. Mit im Schnitt 10,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen war die Woche sogar die schwächste seit Ende August.

Nur am Mittwoch wurden über die komplette Sendestrecke von drei Stunden hinweg mehr als zwölf Prozent Marktanteil erzielt, ansonsten dümpelten die Werte um zehn Prozent. So auch am Freitag: Mehr als 10,1 Prozent waren für "Guten Morgen Deutschland" nicht drin. Insgesamt wurden im Schnitt 260.000 Zuschauer gezählt. Damit lag RTL weit hinter dem "Sat.1 Frühstücksfernsehen", das sich mit 510.000 Zuschauern und einem hervorragenden Marktanteil von 19,8 Prozent völlig unbeeindruckt zeigte.

Gute Nachrichten kommen für RTL dagegen von den "Superhändlern", die ihren Aufwärtstrend am Nachmittag in dieser Woche weiter bestätigen konnten. Mit 12,1 Prozent konnte die Dokusoap am Freitag um 14:00 Uhr einen der besten Marktanteile seit ihrem Start verbuchen und erstmals gelang es, über eine komplette Woche im zweistelligen Bereich zu liegen. Dadurch war die vergangene Woche dann auch die bislang erfolgreichste für die "Superhändler": Auf immerhin elf Prozent Marktanteil kam das Format von Montag bis Freitag.

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Danach gingen die Quoten jedoch spürbar zurück: Die beiden Folgen von "Meine Geschichte - Mein Leben" erzielten am Freitag im Schnitt nur Marktanteile von 7,4 und 8,4 Prozent, ehe "Freundinnen - Jetzt erst recht" mit 6,6 Prozent für den Tiefpunkt des Nachmittags sorgte. Gerade mal 490.000 Zuschauer wollten die neue Soap sehen. Dennoch schlugen sich auch die "Freundinnen" in dieser Woche aus Quotensicht besser als zuletzt, wenn auch auf weiter magerem Niveau.

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