Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas © ProSieben/Jens Hartmann
Gute Quoten, aber...

"Duell um die Welt" und "Supertalent" mit neuen Tiefs

 

Dieter Bohlen und Joko und Klaas haben am Samstagabend gute Quoten für ihre Sender eingefahren. Dennoch lagen sie mit ihren Formaten unter den sonst üblichen Werten. Den Primetime-Sieg sicherte sich ohnehin Florian Silbereisen.

von Timo Niemeier
02.12.2018 - 09:35 Uhr

In der vergangenen Woche ist "Das Duell um die Welt" bei ProSieben mit einem neuen Konzept gestartet: Joko und Klaas reisen fortan nicht mehr selbst um den Globus, sondern überlassen diesen Part anderen Promis, die Punkte für ihr Team sammeln. Zum Auftakt war das sehr erfolgreich, auch wenn so wenige Menschen zusahen wie noch nie. In Woche zwei gingen nun noch viele Zuschauer verloren. 1,38 Millionen Menschen sahen sich die neueste Ausgabe der ProSieben-Show an, das waren rund 160.000 weniger als beim Tief letzte Woche.


Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren holten Joko und Klaas sehr gute 13,8 Prozent Marktanteil. Trotzdem: Damit schrammte man nur knapp an einem neuen Allzeit-Tief vorbei, mit einer Reichweite von 1,06 Millionen in dieser Altersklasse stellte man zudem einen neuen Tiefstwert auf. Geschlagen geben mussten sich Joko und Klaas am Samstag in der Primetime beim jungen Publikum aber nur dem "Supertalent" bei RTL, das auf 1,46 Millionen junge Zuschauer und 17,9 Prozent Marktanteil kam. Das ist der bislang schwächste Wert der Staffel. Die Gesamt-Reichweite lag bei 3,49 Millionen und damit ebenfalls so niedrig wie noch nie in diesem Jahr.

RTL erzielte mit dem "Supertalent" aber natürlich trotzdem den Tagessieg in der Zielgruppe und kann auch trotz der Tiefs sehr zufrieden sein. Deutlich nach unten ging es später am Abend jedoch für "Hotel Verschmitzt", das von 1,82 Millionen Menschen gesehen wurde und damit erstmals unter die Marke von zwei Millionen Zuschauern fiel. Der Marktanteil betrug 13,7 Prozent, bislang lag der Tiefstwert der Sendung bei 16,9 Prozent. Das "Adam sucht Eva"-Finale erreichte danach noch 13,3 Prozent Marktanteil und ebenfalls ein neues Staffel-Tief.

Der Primetime-Sieg beim Gesamtpublikum ging unterdessen an Florian Silbereisen und das "Adventsfest der 100.000 Lichter". 5,95 Millionen Menschen sahen sich die Schlagersendung an, in den vergangenen Jahren erreichte die Show aber meist sogar mehr als sechs Millionen Zuschauer. Der Marktanteil am Samstag lag dennoch bei fantastischen 22,1 Prozent und auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 8,8 Prozent gut. Die "Sportschau" kam am Vorabend auf etwas mehr als fünf Millionen Zuschauer und 23,0 bei allen und 18,8 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern.

Sat.1 und das ZDF setzten in der Primetime nicht auf Shows und konnten trotzdem überzeugen. "Charlie und die Schokoladenfabrik" brachte es in Sat.1 auf 1,69 Millionen Zuschauer und 11,9 Prozent Marktanteil, "Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" hielt sich danach knapp bei einem zweistelligen Marktanteil. Das ZDF unterhielt mit "Helen Dorn" 4,80 Millionen Menschen und holte damit beim Gesamtpublikum 16,7 Prozent - das sind insgesamt zwar gute Werte, gleichzeitig aber auch die schwächsten, die das ZDF mit der Reihe jemals erreicht hat. Im März lag "Helen Dorn" beispielsweise noch bei einer Reichweite von 7,38 Millionen.

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