Eurovision Song Contest 2019 © EBU
Quoten-Erfolg

Über 8 Mio. Zuschauer: Stabile ESC-Quoten für die ARD

 

Der Eurovision Song Contest hat am Samstagabend im Ersten und bei One zusammen mehr als acht Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt. Trotz der enttäuschenden deutschen Platzierung blieb die Reichweite der Musikshow damit nahezu stabil.

von Alexander Krei
19.05.2019 - 08:55 Uhr

Der Eurovision Song Contest hat am Samstagabend trotz des enttäuschenden deutschen Abschneidens ähnlich viele Zuschauer erreicht wie in den vergangenen beiden Jahren. 7,59 Millionen Zuschauer sahen ab 21:00 Uhr die über vierstündige Live-Show im Ersten, der Marktanteil zog sogar leicht an und belief sich auf stolze 34,3 Prozent. Noch besser sah es beim jungen Publikum aus, wo 3,28 Millionen 14- bis 49-Jährige den Marktanteil auf herausragende 42,2 Prozent trieben.

Weitere 490.000 Zuschauer verfolgten den ESC übrigens bei One, wo der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen überzeugende 2,8 Prozent betrug - ein schöner Erfolg für den Spartensender, der sonst für gewöhnlich bei weniger als einem Prozent liegt. Bei der anschließenden "Grand Prix Party" mit Barbara Schöneberger blieben im Ersten derweil noch 1,72 Millionen Zuschauer dran, sodass der Marktanteil auch nach 1 Uhr noch bei 24,0 Prozent beim Gesamtpublikum lag.

3,91 Millionen Zuschauer verfolgten ab 20:15 Uhr den ESC-"Countdown", während eine kurze Sonderausgabe des "heute-journals" zur Regierungskrise in Österreich von 4,38 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Der anschließende Krimi "München Mord" steigerte sich sogar auf 4,98 Millionen Zuschauer und bescherte dem ZDF starke 18,3 Prozent Marktanteil. Auch das reguläre "heute-journal" hielt sich später noch wacker und zähte 3,28 Millionen Zuschauer sowie 11,7 Prozent Marktanteil.

Die Tagesmarktführerschaft war dem Ersten aber freilich nicht zu nehmen, immerhin war nicht nur auf den Eurovision Song Contest Verlass, sondern auch auf die Bundesliga-"Sportschau" am Vorabend. Tolle 21,3 Prozent betrug der Tagesmarktanteil letztlich bei allen, bei den 14- bis 49-Jährigen waren sogar 23,3 Prozent drin. Zum Vergleich: Die stärksten Verfolger verfehlten hier wie dort die Zweistelligkeit.

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