
Never change a running system: Mit TV-Spots ist Lindt vor allem rund um Ostern und Weihnachten sehr präsent. Zuletzt steigerte man den Werbedruck in den Werbeblöcken nach und nach - jetzt ist der Schokohersteller an der Spitze der Markencharts angekommen. Mit 1.147 Spots erreichte Lindt in der vergangenen Woche eine Bruttoreichweite in Höhe von 764 XRP. Das war nicht nur der höchste Wert der laufenden Oster-Kampagne, es bedeutete auch Platz eins in den Werbecharts von All Eyes on Screens.
Keine andere Marke erreichte in den zurückliegenden sieben Tagen eine höhere Bruttoreichweite als Lindt, dabei hatte man in der Woche davor sogar noch einige Spots mehr geschaltet. Besonders häufig zu sehen waren die Lindt-Spots in der vergangenen Woche bei Kabel Eins. Alleine auf diesen Sende entfielen 16,6 Prozent aller Lindt-Spots. Und auch bei Sat.1, Nitro und Vox ist Lindt sehr präsent gewesen. Generell waren rund 94 Prozent aller Spots des Unternehmens auf den Sendern von RTL Deutschland oder ProSiebenSat.1 zu sehen. Der Rest verteilte sich auf Das Erste, RTLzwei und Tele 5.
Hornbach, das in der Vorwoche noch die reichweitenstärkste Marke im TV war, ließ es zuletzt wieder deutlich ruhiger angehen. Mit 956 Spots hat das Unternehmen seine Aktivitäten in den Werbeblöcken halbiert. Mit einer Bruttoreichweite in Höhe von 523 XRP kam man noch auf Platz 10 im Werberanking - nach Rang eins vor einer Woche.
Das Treppchen wird vervollständigt von Vinted und Kaufland - also zwei Marken, die schon auch davor recht präsent in den Werbecharts waren. Vinted setzt wie gehabt vor allem auf Masse: Mit fast 3.000 Spots erreichte der Second-Hand-Onlineshop 731 XRP. Kaufland erreichte zwar nur 588 XRP, benötigte dafür aber auch lediglich 1.045 Spots.
Das Werberanking kurz erklärt
All Eyes On Screens (früher: AdScanner) stellt für das Ranking eine Liste aller in der vergangenen Woche im deutschen TV ausgestrahlten Werbespots zusammen und ermittelt für diese die in Summe erzielte Reichweite in den gemessenen Vodafone-Haushalten. Da hier die sekundengenaue Reichweite statt der bislang branchenüblichen Werbeinselreichweite als Grundlage dient, spricht All Eyes On Screens von XRP (Exact Rating Points). Da es sich um Brutto-Reichweiten handelt, werden dafür die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung aufaddiert. Zur Veranschaulichung: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für die gesamte Woche 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.
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