Satire-GipfelNachdem vom bisherigen "Scheibenwischer"-Team zuletzt nur noch Mathias Richling übrig blieb, verpasste der der ARD-Kabarettsendung ein neues Konzept, das beim "Scheibenwischer"-Urvater Dieter Hildebrandt auf wenig Gegenliebe stieß. Hildebrandt ließ der Sendung den Namen verbieten, Hildebrandt und Richling führten über Tage hinweg in Interviews mit diversen Medien einen öffentlichen Streit.

Den Quoten geholfen hat das allerdings nicht wirklich. Mit 2,11 Millionen Zuschauern ab drei Jahren und einem Marktanteil von 12,7 Prozent beim Gesamtpublikum holte der "Satire-Gipfel", wie die Sendung nun heißt, nur einen mittelmäßigen Marktanteil, der sich in etwa auf dem Niveau der letzten "Scheibenwischer"-Folgen bewegte.

Immerhin: Bei den jüngeren Zuschauern, die man durch eine Öffnung für Comedians ebenfalls verstärkt gewinnen wollte, lief es etwas besser als zuletzt für den "Scheibenwischer". 0,41 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen im Schnitt zu, der Marktanteil lag bei 5,7 Prozent. Der "Scheibenwischer" hatte mit seinen letzten Sendungen meist um 4,5 Prozent Marktanteil bei den jüngeren Zuschauern geholt. Auch 5,7 Prozent sind allerdings weniger als der ARD-Senderschnitt.

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Wenig erfreulich war zudem die Zuschauerentwicklung innerhalb der Sendung, wie ein Blick auf den Quotenverlauf zeigt. So sahen anfangs noch über 2,5 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu. Im Lauf der Zeit schalteten nach und nach aber Zuschauer ab, sodass zum Ende gegen 23:30 Uhr die Reichweite unter zwei Millionen lag.