© WDR/Sandra Stein
Nach ihrem Abschied von WDR 2 wird Katharina te Uhle neue Morgenmoderatorin bei WDR 4. Sie wird ab dem 13. April die neue Sendung "Der Schöne Morgen" im wöchentlichen Wechsel mit Bastian Bender präsentieren. Damit schafft WDR 4 zugleich die Doppelmoderation am Morgen ab. Dessen bisherigen Moderatorinnen und Moderatoren sollen den Hörerinnen und Hörern jedoch erhalten bleiben, teilte der WDR mit. Mit ihnen gebe es "ein Wiederhören in den Nachmittag- und Abendstrecken". Geplant ist, mit der neuen Sendung, die zwischen 6 und 10 Uhr laufen wird, das "Publikum noch stärker in den Fokus" zu rücken. Geplant ist zum Start etwa eine neue Kennenlern-Aktion, in der Bender und te Uhle jeden Morgen 44 Sekunden Zeit haben, um mit einer Hörerin oder einem Hörer eine Gemeinsamkeit zu finden. Veränderungen am Morgen gibt es indes auch bei 1Live: Dort haben nun Jule Blaase und Celina Pegel die Nachfolge von Olli Briesch und Michael Imhof angetreten. Daneben führen auch weiterhin Lara Heinz und Malte Völz durch die Frühsendung.
© RTL Deutschland
Vor dem Hintergrund der
gesellschaftlichen Debatte über digitale Gewalt will das
RTL Audio Center Berlin die Reichweite seiner regionalen und nationalen Radiosender und Audiostreams dazu nutzen, um auf Unterstützungsangebote für Betroffene aufmerksam zu machen. Konkret senden unter anderem
104.6 RTL, 105‘5 Spreeradio und Jam FM neuerdings
eigene Radiospots, die die Arbeit der gemeinnützigen
Organisation HateAid vorstellen. "Radio schafft Aufmerksamkeit. Unsere Sender 104.6 RTL, 105‘5 Spreeradio und JAM FM erreichen täglich über 1,5 Millionen Menschen. Diese Reichweite wollen wir nutzen, um auf konkrete Hilfsangebote aufmerksam zu machen und Betroffene zu unterstützen", sagte
Marc Haberland, Geschäftsführer des RTL Audio Centers Berlin. "Durch die Berichterstattung im Fall Ulmen/Fernandes sind wir auf HateAid aufmerksam geworden. Wir möchten einen Beitrag leisten und die Organisation in den kommenden Monaten mit
kostenloser Sendezeit unterstützen."
© ARD
Der Talk-Podcast "Deutschland3000 - mit Eva Schulz" wird ab sofort als ARD-Podcast von NDR und BR veröffentlicht. Bislang war der Podcast bei der NDR-Jugendwelle N-Joy angesiedelt. Die neue Kooperation von NDR und BR stärke das Format innerhalb der ARD und bündele Kompetenzen, hieß es. Neben der gewohnten Audio-Verbreitung ist das Format am Mittwoch zugleich erstmals als Video-Podcast auf YouTube gestartet. Gast bei der Video-Podcast-Premiere ist Jonas, Mitbegründer des YouTube-Kanals "Simplicissimus" - allerdings nur als Avatar. "Deutschland3000" gibt es bereits seit dem Jahr 2019.
© 11 Freunde
Das Fußball-Magazin "11 Freunde" hat unter dem Titel "So ist Fußball" einen neuen Reportage-Podcast gestartet, der "hintergründige Geschichten aus dem Fußball" erzählen und Einblicke in die Recherchen der Redakteurinnen und Redakteure gewähren soll. Moderiert wird das Format von Tim Pommerenke. Die ersten beiden Folgen widmen sich der Nachwuchsförderung im deutschen Fußball, die im internationalen Vergleich deutliche Schwächen aufweist. Zum Auftakt geht es für einen Tag ins Nachwuchsleistungszentrum des FC St. Pauli, Folge zwei führt zum SC Freiburg. Geplant ist, dass alle zwei Wochen eine neue Folge erscheint -mal als Einzelepisode, mal als mehrteilige Serie. Die digitale Vermarktung übernimmt iq digital.
© Die Zeit
"Die Zeit" hat den Doku-Podcast "Der Koch von Gaza" gestartet, in dem Yassin Musharbash, stellvertretender Leiter des Investigativressorts der "Zeit", die Geschichte des Kochs Mahmud Almadhoun. Dieser betrieb im Norden des Gazastreifens eine Suppenküche, mit der er hunderte Familien versorgte. Im November 2024 wurde er getötet, mutmaßlich bei einem Angriff der israelischen Armee. Der Podcast will herausfinden, was dahintersteckt. Während die ersten beiden Folgen frei zugänglich sind, kann die gesamte Serie mit nur einem Podcast-Abo oder Digital-Abo der "Zeit" gehört werden. Unterdessen geht der "Zeit"-Podcast "Unters Pfarrerstöchtern" mit einer neuen Reihe weiter. In "Unsere verrückten Heiligen" erzählen die Schwestern Sabine Rückert, "Zeit"-Redakteurin, und Theologin Johanna Haberer die Geschichten ihrer sehr persönlichen Heiligen. Die ersten beiden Episoden erscheinen am Karfreitag. In den vergangenen sechs Jahren erzählten Rückert und Haberer im Podcast "Unter Pfarrerstöchtern - die Geheimnisse der Bibel" ihrem Publikum das komplette Alte und Neue Testament.
© Podimo
Bei Podimo öffnet neuerdings das "Trash Office" seine Pforten. Die Hosts Tessa Gäbler und Lena Kurtze, die in der Vergangenheit schon "Trashkurs" präsentierten, wollen sich darin der Welt des Trash-TVs "mit pointierten Analysen, Humor und einem kritischen Blick auf aktuelle Formate" nähern, wie es heißt. Gleichzeitig wollen die beiden auch über "eigene Fehler, gescheiterte Ideen und den ganz normalen Versuch, im Leben klarzukommen" zu sprechen. Die erste Folge ist am Mittwoch kostenfrei bei Podimo erschienen, danach geht's jede Woche donnerstags mit dem "Trash Office: Reality-Report" weiter - einer Folge rund um aktuelle Trash-TV-News. Zusätzlich wird sonntags "Trash Office: Arbeitszeitbetrug" veröffentlicht. Ergänzend dazu bietet der kostenpflichtige Premiumbereich zweimal wöchentlich die "Trash Office: Qualitätskontrolle", in der laufende Trash-TV-Formate mit persönlichen Reaktionen und generellen Einordnungen begleitet werden.